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FS Eine etwas andere Familie


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ineshnsch Antworten mit Zitat
Oldie
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Geschlecht: Geschlecht:weiblich
Anmeldungsdatum: 15.02.2007
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BeitragVerfasst am: 02.07.2008, 08:18    Titel:
 


Nach einer Weile des Schweigens, sagte sie; „Setzt dich!“ das tat er auch, nahm auf dem einzigen Stuhl der im Raum stand platz und beide konzentrierten sich aufeinander.



„Warum störst du meine Ruhe? Bist du nicht selber alt genug um die Zeichen der Zeit zu erkennen?“ Hörte er das Wesen fragen und erwiderte; „Man hat im alter zwar Erfahrung, muss aber nicht unbedingt Weiser sein. Ich erkenne nur das, was man mich erkennen lässt.“
„Du glaubst, dass du hier mehr Erkenntnis erlangst?“
„Ich weiß nicht, sag du es mir!“
„Was soll ich dir sagen? Wie die Vergangenheit hätte sein können, oder die Zukunft wird?“
„Ich kenne die Vergangenheit, jedoch nicht die Zukunft.“
„Dir kann die Zeit nichts anhaben, sie zieht an dir vorbei, Jahrhunderte, Jahrtausende und doch bist du nicht unverwundbar, du hast kein Recht die Zukunft zu erfahren. Sie ist in Worten niedergeschrieben, Worte die sich immer und immer wieder verändert. Ein Schicksal vorbestimmt und dennoch nicht besiegelt, kann eintreten muss aber nicht. Der freie Wille der Entscheidung jedes Wesen, wird die Zukunft immer wieder neu schreiben und somit bist auch du, der Schreiber deiner eigenen Existenz.“
Doch Lucien gab sich damit nicht zu frieden und sagte; „Das mag wohl sein, aber hier geht es nicht um mich sondern um soviel mehr. Ich will auch gar nicht wissen was die Mächte für vorhaben haben, ich will nur weiteres Leid verhindern. Ich flehe um Erbarmen für alle jene, die ein gutes Herz haben, egal ob Mensch oder Vampir, ich würde dafür sogar ins ewige Nichts gehen.“




„Schade Lucien, du hast dich aufgegeben und bist noch nicht bereit denn Segen des Herrn zu empfangen.“ Meinte das Wesen, doch Lucien glaubte; „Dazu habe ich kein Recht. Ich bin der Auslöser für viel Leid gewesen und die Geschichte könnte sich wiederholen. Ich hab mich von meinen Gefühlen leiten lassen, konnte die Kreatur die ich geschaffen habe nicht töten.“
„Was wäre das Dasein ohne Gefühle? Diese haben dich erst wieder auf dem richtigen Weg gebracht. Du hättest deinen Sohn töten sollen, das ist wohl Wahr, aber du hast es nicht getan, aus verständlichen Gründen.“
„Was soll ich tun, damit sich die Geschichte nicht wiederholt. Er wird wieder seine Armeen aufbauen und das Gemetzel geht von vorne los. Und da ist noch dieses Mädchen, die Tochter von Engeln die von einem Vampir Nachwuchs trägt.“

Nach einigen Minuten stille, sagte das Wesen; „Es ist nicht dein Kampf der geführt wird und doch bis du ein Teil von ihm. Dir fehlt das Vertrauen der Barmherzigkeit, der Vergebung und dennoch suchst du nach dem Licht, nicht für dich sondern deines Gleichen. Deine Gebete wurden erhört, doch inwiefern sie Erfühlt werden können, vermag ich dir nicht zu sagen. . Zweifle nicht an deinem Glauben, las die Dinge geschehen die geschehen sollen. Was du tun musst, wird du wissen wenn die zeit dafür da ist.“
Lucien war vorher schon bewusst gewesen, das wenn er was erfahren würde, es sehr lückenhaft sei. Er glaubte schon das es alles war und er auch nicht schlauer sei als vorher.



Doch dann stand das Wesen auf, sprach ein paar unverständliche Worte, in einer Sprache die Lucien nicht kannte. Eine Kristallkugel vor ihr stehend, fing an zu leuchten. Mit ein paar kreisenden Handbewegungen ihrer sei’s, formten sich in der Kugel für Lucien nicht erkennbare Gebilde und Zeichen die nur das Wesen deuten konnte.
Lucien spürte eine enorme Kraft, die Flammen des Kamins und der Feuersäule die sich im Raum befanden, wurden um einiges größer und doch blieb der Raum kühl.




Das Wesen setzte sich wieder und sprach in einem gleich bleibenden Ton;

„Reines Blut findet zum reinen Herzen, gepaart von der wahren Liebe, in sich tragend neue Hoffnung, wartend auf das Blut der Verdammnis um es von dem Fluch des Bösen zu erlösen. Das Blut, das noch die ursprüngliche Kraft hat, jedoch auch die Barmherzigkeit in sich trägt. Ein Junge fast noch ein Bube, wird aus liebe enorme Kräfte erreichen, um dem Unheilbringenden gegenüber zutreten. Dunkle Mächte, getäuscht von Derjenigen, die getäuscht werden sollten, unwissend mit ihrer Handlung, sich selbst zu schaden.
Ein Wesen, beschütz von seines Gleichen und doch so einfach in ihrer Art. Ausgestattet mit dem Wissen der Gezeiten, in sich tragend und doch nicht findend. Wege werden gezeigt, doch in welcher Richtung man geht, ist jeden selbst überlassen. So ist jeder Herrscher seines eigenen Willens und der Wille lässt sich nicht vorhersagen.“



Lucien verstand jetzt so einiges besser, auch wenn noch viele fragen offen waren. Er wusste nun, das die Guten Mächte die er eins verraten hatte, erbarmen haben mit seines Gleichen und doch sorgte er sich sehr, wollte was tun, aber wusste nicht wie. Schweren Herzen senkte er den Kopf. Das bemerkte auch das Wesen und sprach;
„Ich habe dir alles gesagt was ich konnte und dennoch bleiben die meisten deiner Fragen unbeantwortet. Es ist nicht dein Kampf und doch sottest du dich bereithalten! Die guten Mächte sehen zwar in eure Herzen, aber sind machtlos euch zu helfen und das weißt du auch.
Du hast dich eins mit dem Bösen verbündet, die dunklen Mächte empfangen und das deinen Nachkommen vererbt. Darum wurde euch ein Weg errichtet, doch gehen müsst ihr ihn selber.“
Lucien fühlte sich schwach und sah wie Flammen das Wesen umhüllten, diese aber nichts verbrannten. Er war sich sicher, dass es dasselbe Wesen war, das ihn damals im Dorf erschien. Die Frage danach, lag schon in seinem Munde, doch gelangten nicht hinaus, da das Wesen sprach;




„Geh jetzt und bring dein Volk zur Vernunft, denn einige haben sich gegen dich gestellt und einen neuen Meister gefunden.“
Lucien sah nur noch, wie das flammende Wesen eine schmale Treppe hinaufstieg und im nichts verschwand. So begab er sich auch auf dem langen Weg zurück in seiner Festung.
Er wusste zwar immer noch nicht, wann genau was und wo passierte, doch das brauchte er auch nicht mehr. Die himmlischen Mächte werden ihn ein Zeichen geben, da war er sich nun sicher. Er konnte sich auch schon denken, das sein Sohn seine ersten Anhänger gefunden hatte, doch wie groß die Verschwörung gegen ihn wirklich war, hätte er nie gedacht.


Fortsetzung folgt….
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Oldie
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BeitragVerfasst am: 04.07.2008, 17:49    Titel:
 
Kapitel 92 Afriel!



Unterdessen Lucien seine lange Heimreise antrat, vernahm Aron eine Stimme die er schon lange nicht mehr gehört hatte. Er ordnete erst diese Stimme die ihn rief Träume zu, die ihn hin und wieder heimsuchten und wälzte sich im Bett hin und her. Shean bemerkte dieses und fragte; „Was ist los mein Schatz?“ „Ach nichts, kann nur nicht schlafen.“ Antwortete Aron beruhigend. Shean wunderte es auch nicht. Aron war nun mal ein Lebewesen der Nacht und Shean hatte sie mit den Jahren schon dran gewöhnt.



So wunderte sie sich auch nicht, das Aron aufstand. Die rufe die Aron vernahm wurden immer deutlicher und er wusste, das er ihnen folgen sollte. So zog er sich an und verließ das Haus, was Shean nicht störte, denn dies war sie gewohnt. Früher hatte sie ihn oft bei nächtlichen Spaziergängen begleitet, doch sie arbeitete am Tage hart und brauchte ihren Schlaf.



Die Rufe führten Aron in einem kleinen Park der fast menschenleer war. Nur ein betrunkener Obdachloser hatte geschützt unter einer dichten Hecke sein Nachtlager aufgeschlagen und schnarchte vor sich hin. Aron verschwendete keinen Gedanken an diesen armen Mann, zu sehr war er schon an solche Anblicke gewohnt.




Er fragte sich vielmehr, was man nun von ihm wollte, war aber sehr froh endlich jemand wie er es eins war, zu treffen. Er spürte schon die Anwesenheit eines Engels und sah kurz darauf auch seine durchsichtige Erscheinung.



Umso dichter der Engel kam, umso mehr wurde er sichtbar. Obwohl er es hätte nicht werden müssen, denn Aron würde ihn auch so bemerkt und verstehen, doch es ist ein besseres Gefühl wenn man sich mit jemand unterhält, dem man auch richtig in die Augen sehen kann und nicht nur eine durchsichtige Erscheinung vor sich hat, dessen Umrisse nur darauf hindeuten, das jemand da ist.
„Hallo Aron! Schön das du gekommen bist.“ Meinte der Engel und Aron erwiderte;
„Hallo Afriel, es wundert mich dich zu sehen. Was führt dich zu mir? Ist was mit Shean oder in ihr, was ich selbst nicht gespürt habe?“ Afriel ist ein Schutzengel des ungeborenen Lebens, sodass sich Aron schon über seine Erscheinung wunderte.



„Nein ich bin nicht wegen Shean hier, sonder wegen dir.“ „Wegen mir…, aber warum?“ Aron hatte keine Ahnung. „Naja, das mag für dich jetzt komisch rüberkommen, aber ich wurde gesandt um dich um Hilfe zu bitten für jemanden den wir nicht helfen können.“ Meinte Afriel und Aron bekam ein merkwürdiges Gefühl. Er wusste das Engel jedes Geschöpf helfen können, doch aber diejenigen nicht, die sich eine andere Macht unterworfen haben. Darum winkte er gleich ab und sagte; „Wem wollt ihr zurückholen? Ich möchte mit diesen Kreaturen nichts zu tun hab. Ich habe zwar gesündigt und die Gesetzte meines Herrn gebrochen. Doch ich würde mich niemals mit den Kreaturen der Finsternis einlassen.“ Dabei dachte Aron an die schw. Engel, Dämonen und was sonst noch so in der Unterwelt zu Hause war.



„Glaubst du wirklich das würden wir von dir verlangen? Diese Wesen die du meinst, müssen selber ein Weg aus der Dunkelheit finden. Es geht nicht um sie, sondern um jemand den du kennst, der ein reines Herz hat, Güte und Barmherzigkeit. Der seiner Natur trotzt und selbst auf das verzichtet, was ihn am Leben hält. Doch so wie alle seiner Art, hat auch er den Fluch geerbt, der eins erschaffen wurde um seines Gleichen für immer an die bösen Mächte zu binden. Wir sind machtlos und können nicht eingreifen in das Geschehen was kommen wird.
Doch der Herr hat erbarmen mit diesen Geschöpfen, wo die meisten von ihnen über Jahrtausende lang das Gute, das menschliche in sich bewahrt haben. Er hat einen Weg gefunden, sie aus den Händen die sie halten, zu befreien.“ erklärte Afriel.



Aron schloss kurz die Augen, denn er wusste um welche Wesen es ging, war er doch selbst einer von ihnen. „Ich kenne nur Vampire und nur wenige von ihnen. Meine Bestrafung ist es wie sie zu sein, also wie kann ich da helfen?“ „Ja das mag sein, du bist ein Vampir und doch nicht so wie sie. Du dienst immer noch unseren Herrn, hast keinen Fluch geerbt, kannst in deinem Zustand keine Nachkommen zeugen und bis nicht fähig andere zu deines Gleichen zu machen. Du trinkst kein Menschenblut und bleibst dem was dir am liebsten ist fern, obwohl dir dies das Herz bricht. Wahrlich ihr hab gesündigt und sicherlich wäre euch euer Wunsch nach einen Körper gewährt worden. Aber euer Ausflug soll nun nicht unnütz gewesen sein. Bestrafung habt ihr beide verdient und doch seid ihr Teil eines großen Planes. Eure Tochter ist der Schlüssel um den Fluch der eins ausgesprochen wurde zu brechen.“


*geht noch weiter*
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BeitragVerfasst am: 04.07.2008, 18:00    Titel:
 


„Fay...! Was hat sie denn damit zu tun? Musste sie nicht schon genug durchmachen?
Also stimmt es was alle vermuten und sie ist die Auserwählte. Aber warum? Du weist was ihr da für ein Schicksal erwartet. Doch Dario würde sie nie verwandeln, nie…, da bin ich mir so sicher. Doch wenn er nicht….“ Aron mochte gar nicht weiter denken. Er wusste ja von Fay noch nicht mehr als das was beim letzten treffen mit Lucien besprochen wurde. Lucien wollte Aron auch benachrichtigen, das Fay nicht die Auserwählte sei und schwanger ist. Doch als Fay Lucien das Gefühl übermittelte, das sein Sohn noch leben könnte, war dies herauszufinden das wichtigste. Aron Spürsinn reichte zwar aus um zu merken wenn Fay richtig in Gefahr ist, doch zu mehr war er nicht Fähig.



„Sie ist nicht die Auserwählte, jedenfalls nicht die du annimmst. Sie wurde schon vom Herrn auserwählt, für eine Aufgabe die nur sie bewältigen kann und kein Mensch in der Lage dazu wäre. Dass eure Liebe Früchte trug, war so geplant. Doch du braust dir um ihr keine Sorgen machen. Sie steht unterm Schutz von ganz oben, so wurden viele von uns beauftragt, sie bei ihrer Aufgabe zu begleiten. Doch alles Leid können wir nicht von ihr nehmen, sonst würde der Plan des Herrn auffliegen. Doch glaub mir, sie war nie richtig in Gefahr und wird es auch weiterhin nicht sein. Es geht nicht um Fay warum ich hier bin, sondern um Dario, der deine Tochter über alles liebt. Es wird zu einem Kampf zwischen ihn und einen mächtigen Vampir kommen und du sollst ihn dabei zur Seite stehen. Wir können keinen anderen Vampir drum bitten, nur dich, da du der einzige Vampir außer Lucien bist, der uns sehen und hören kann. Doch Lucien steht immer noch unter dem Bann des Bösen, obwohl er diesen schon entsagt hat, aber auch er unterliegt dem Fluch.
Diese Aufgabe wird schwer für dich werden, nicht wegen den Kampf, sonder weil deine Tochter auch da sein wird. Doch egal was du siehst, was du spürst, du brauchst dich um deine Tochter keine Sorgen machen. So grausam dir es erscheinen mag und so schlimm es für dich auch aussehen mag, deine Tochter wird nichts passieren. Konzentriere du dich auf Dario, denn ihn können wir nicht schützen, aber es ist uns wichtig, das ihm nichts passiert.“



Aron wurde traurig. „Ich weiß nicht ob ich der Aufgabe gewachsen bin. Was ihr da verlangt…! Ich bin ihr Vater und möchte sie von allem beschützen. Was wird sie noch durchmachen müssen?“ „Das kann ich dir nicht sagen. Doch du musst vertrauen haben, in deinen Glauben, zu deinem Herrn.“
Weiß sie was auf sie zukommt?“ wollte Aron wissen.
„Sie weiß, dass ihr eine Aufgabe zugeteilt wurde und sie wird von uns wenn es nötig ist auf dem vorhergesehenen Weg gebracht. Ihr Schutzengel Esaier, nahm sie mit in die Dimension der Erkenntnis. Sie müsste eigentlich alles wissen, doch haben wir nicht gewusst, wie sehr ein Engel zum Menschen wird, wenn er länger auf der Erde weilt und Fay kennt nur die Erde, die Menschen und jetzt auch Vampire. Sie weiß nicht was sie ist und was für Fähigkeiten in ihr stecken. Doch jetzt wo wir merken, wie viel Mensch sie geworden ist, finden wir das es auch besser so ist, das sie nicht soviel weiß, oder besser gesagt, sie in sich nicht findet nach was sie sucht. Zu sehr würde es ihre Handlung beeinflussen. So wie ein Mensch würde auch sie versuchen alles Unheil abzuwenden von denen die sie liebt. Um zu verstehen was geschehen soll, müsste sie auch denken wie ein Engel und ihr Glauben dürfte keinen Zweifel haben.



Aron sie ist zu menschlich geworden. So leid es uns auch tut, aber wir können ihr nicht die Angst die sie hat und haben wird nehmen. Sie versteht vieles nicht, doch was würde ein Mensch tun der seine Zukunft kennt. Würde er sie erbarmungslos hinnehmen, wenn er wüsste was passiert? Oder versucht er ihr zu entfliehen? Drum halten wir es für besser, sie im ungewissen zu lassen. Auch dir würde es nicht gut tun, alles zu wissen, doch wenn alles gut geht, werdet ihr eure Tochter sagen können wer ihr seit.“
„Was soll das heißen, wenn alles gut geht?“ fragte Aron besorgt.
Aron, es geht hier um Vampire und beim besten Willen können wir nicht vorhersehen, wie sie Handeln werden. Doch egal was passiert, Fay wird beschütz und auch das was in ihr heranwächst.“




„In ihr heranwächst…? Du meinst sie ist…“ „Ja sie ist schwanger, nur so kann der Fluch gebrochen werden.
„Reines Blut findet zum reinen Herzen, gepaart von der wahren Liebe, in sich tragend neue Hoffnung, wartend auf das Blut der Verdammnis um es von dem Fluch des Bösen zu erlösen.“
Aron verstand diese Worte besser wie Lucien und fragte Afriel; „Wer trägt das Blut der Verdammnis, das rein gewaschen werden soll? Es ist doch nicht Lucien selber? Das wäre selbst für einen Engel nicht zu verkraften, das könnt ihr nicht tun.“
Nein es ist nicht Lucien und dennoch ist das Blut stark genug. Aber mehr brauchst du nicht zu wissen. Du weißt was du tun musst, also halte dich bereit! Wo und wann das Ereignis stattfindet, wird dir zur gegebenen Zeit offenbart.“



Es gab nichts mehr zusagen und so lautlos wie der Engel kam, verschwand er auch wieder.
Aron blieb noch ne weile sitzen und dachte nach über das was da kommen würde.
Die ersten Frühaufsteher machten sich auf den Weg zur Arbeit und Aron ging nach Hause bevor sich die Strassen füllten.



Zu Hause angekommen goss er sich Tee ein der noch von Abend übrig war. Er würde Shean nichts sagen, da war er sich sicher. Shean die ja nun auch schon lange auf Erden war, wurde auch immer menschlicher und mit jedem Jahr schwanden ihre Fähigkeiten. Sie würde das alles nicht mehr verstehen. Sie war eine leidende Mutter die man ihr Kind entrissen hatte.



Aron blieb nur die Hoffnung, dass am Ende alles gut werden würde. Er hatte vertrauen zu seinem Herrn und doch fürchtete er sich zu versagen. Er konnte sich selber nicht einschätzen, wie er reagieren würde wenn Fay in Gefahr ist. Obwohl er nun weiß, dass er sich keine Sorgen um seine Tochter machen muss, hatte er trotzdem ein ungutes Gefühl.

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BeitragVerfasst am: 07.07.2008, 17:38    Titel:
 
Kapitel 93



Einen Tag vor der Abreise nach Bergen, ließ Larius seine Anhänger zu sich in seinem kleinen vorläufigen Reich bringen. Außer Garius und Hermo, sein privater Berater durfte keine diese Räume betreten. Bilder einer Vampirfrau die gleich mehrfach im Zimmer zu sehen waren, zogen Thomas Aufmerksamkeit auf sich. „Wer ist die Frau?“ wollte er von Garius wissen. Doch dieser zuckte mit den Schultern und meinte; „Das weiß ich nicht. Auf der Insel hatte er zwar Bilder, doch diese waren sorgfältig eingepackt und ich hab keines davon je sehen können. Hermo der gerade den Raum betrat sagte; „Das sind sehr alte Bilder die unser Labor so gut es ging restaurieren konnte.



Auch Askan und sein Kumpel viel die Frau gleich auf, sogleich sich auch sie fragten wer die Frau wohl sein mag. Für die Jungs war es eine besondere Ehre von ihrem Anführer in seinen Gemächern empfangen zu werden. Alle wurden Zunehmens nervöser, obgleich ihr Auftrag nicht so spektakulär war. Doch keiner wusste genau, was auf sie zukommen wird, wie viele Vampire sich dann an diesem besagten Ort einfinden werden.



Einige Minuten später, saßen alle an einem langen Tisch. Auf diesem befanden sich sektgläserartige Krüge, gefühlt mit frisch gezapftem Blut. Es wurde alles wichtige nochmals kurz besprochen, damit auch nichts schief gehen kann.
Larius hatte manchmal echt mühe seine Anhänger zu verstehen, denn die moderne Sprache war er noch nicht so mächtig gewesen. Manchmal schaute er schon sehr komisch drein, wenn seine Anhänger viele umgangssprachliche Wörter benutzten. Das Fetzt, es ist Geil oder Kuhl, die werden wir aufmischen und solche Sachen, waren ihm fremd. Oftmals fragte er Hermo, was die einzelnen Wörter die er so aufschnappte, zu bedeuten haben.



Nach einer kurzen Rede seinerseits, hob er seinen Krug um auf das kommende Ereignis anzustoßen. „Tja Jung, ich hätte euch gerne mehr geboten und auch einige Freuden beschert, bevor wir in den Kampf ziehen, doch Hermo hat mich von abgeraten. Naja bald ist alles anders, dann gehört uns die Macht. Dann werde ich euch zeigen, wie man eine richtige…, wie sagt ihr dazu…, eine richtige Party feiert.“ Die Feste der Vampire waren vor über 4000 Jahren sehr grausam, aus menschlicher Seite her betrachtet, die zugleich als Lustobjekte und für im Blutrausch verfallende Vampire missbraucht wurden. So hoben alle ihre Krüge, nur Garius nicht der gleich böse Blicke von seinem Vater kassierte.



Doch Garius rührte das nicht. Er schaute seinen Vater stur und trotzig in die Augen und verweigerte das frische Blut. Thoma stieß Garius mit dem Fuß gegen seinem und signalisierte so, das Garius noch mitspielen sollte um keinen Verdacht zu schüren. Doch er blieb stur und sein Vater wurde wütender. Aber er ließ sich das nicht anmerken, tat einfach so als würde er Garius Aufmüpfigkeit nicht merken. Er wollte nicht den Eindruck erwecken, dass er seinen Sohn nicht unter Kontrolle hatte.



Nachdem der so wichtige Auftrag mit dem Krug voller Blut besiegelt war, zog sich Garius auch gleich zurück. Thoma folgte ihm um noch mal deutlich zu machen, das sich Garius noch zusammen reißen muss. „Was sollte das denn eben? Gerade jetzt muss du deinem Vater in den glauben lassen das du voll hinter ihn stehst.“
„Er weiß, dass ich meine Aufgabe erfüllen werde. Doch ich mag nun mal kein Blut und nehme es nur zu mir wenn ich muss.“ Meinte Garius und Thoma erwidertet; Das mag ja sein, aber trotzdem muss du ihn in den glauben lassen, das du hinter ihn stehst. Er braucht dich noch, um die Auserwählte zu verwandeln. Doch was ist danach? Garius ich mache mir Sorgen um dich, wenn er weiß das du sein Gegner bis, was meinst du wenn er als erstes beseitigen wird.“ Garius sah ein, das Thoma Recht hatte. Er dürfte nichts riskieren, schon wegen Hella.




Larius unterbrach das Gespräch der beiden als er im Zimmer von seinem Sohn auftauchte.
Er blickte zu Thoma der gleich verstand und das Zimmer verlies.



Nun wandte sich Larius an seinem Sohn und wollte ihn zur rede stellen. „Warum hast du das Blut verweigert, das zur Besiegelung unseres Planes gedacht war? Du hast mich blamiert und kannst froh sein, das die anderen es nicht mitbekamen.“


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BeitragVerfasst am: 07.07.2008, 17:44    Titel:
 


Garius überlegte einen Moment, stand auf und meinte ganz lässig; „Mir schmeckt halt Blut nicht und ne Flasche Wein hätte es auch gebracht. Außerdem finde ich, dass es unsere Mission gefährdet, wenn immer wieder Menschen entführt werden. Du sagtest selber, das mit Sicherheit dein Vater schon weiß das du am leben bist und was meinst du was er unternehmen wird? Wenn du also weiterhin Menschen entführen lässt, legst du früher oder später deine eigene Spur um dich zu finden. Menschen das Blut auszusaugen, ist das oberste Verbot der neuen Gesetzte der Vampire. Fast in jedem Krankenhaus, arbeiten Vampire oder solche die mit Vampire zu tun haben. Es ist bloß ne Frage der Zeit, bis das auffliegt was du treibst, denn Bisswunden heilen bei Menschen nicht so schnell und sind nach Tagen noch sichtbar. Ich kann mir nicht vorstellen, dass selbst wenn ich die Auserwählte gebissen habe, du so schnell als neuer Herrscher an die Macht kommst. Also sollten wir auch weiterhin so unauffällig wie möglich vorgehen.“



Larius, auch wenn es ihn schwer fiel, musste sich eingestehen, das sein Sohn Recht hatte.
Zu sehr haben sich die Zeiten geändert, wo früher meistens nur Kraft maßgebend war, ist heute oft Klugheit mehr wert. Larius fiel es immer schwieriger seinen Sohn einzuschätzen, mahl ließ Garius seinen hass zu seinem Vater ihn sehr stark spüren und im nächstem Moment machte er den Eindruck als stünde er auf seiner Seite. Thoma war ein guter Lehrer für Garius und Garius verstand es immer besser Worte gezielt einzusetzen, auch wenn er selber eine andere Meinung drüber hatte. Larius sah seinen Sohn immer nur als Werkzeug. Er bereute es so langsam, das er kein vertrauen zu ihn aufgebaut hat. Denn er merkte das nicht nur Kraft sondern auch Wissen in seinem Sohn steckte.




Vater und Sohn sahen sich eine Weile an, dann meinte Larius; „Ich hoffe du enttäuscht mich nicht und erfüllst deine Aufgabe. Danach kannst du machen was du willst! Ich würde mich freuen, wenn du auch weiterhin auf meiner Seite stündest, doch es soll dann dein freier Wille sein. Entscheidest du dich aber anders, will ich dir nicht im Wege stehen solange du nicht gegen mich handelst. Wenn wir in vier Tagen mehr an Macht gewonnen haben, werde ich hier meine Zelte abbrechen und in mein neues Reich ziehen. Du hast eine Woche nach dem Ereignis zeit um dich zu entscheiden. Danach wirst du hier keinen mehr antreffen dem du fragen kannst, wo du mich findest.“ „Vielleicht reicht mir eine Woche nicht um herauszufinden was ich will.“ Meinte Garius obwohl er schon wusste wie seine Entscheidung aussah. Doch sagen konnte er diese ja nicht und fügte hinzu; „Aber wenn ich mich entschieden habe, werde ich dich auch so finden.“ Die beiden nickten sich zu und Larius begab sich in seinem Schlafgemach.



Dort betrachtete er ein Gemälde, dessen Farben fast wieder so wie am ersten Tag seiner Schöpfung strahlten. Die Gemälde waren älter als 4000 Jahre und Larius glaubte schon das er nie wieder im Genuss kommen würde, diese zu betrachten. Er behütete diese als das Wertvollste was er besaß. Lange, sehr lange waren sie in Tücher aus Leinen eingepackt um ihre Zersetzung zu verhindern. Die Farben verblasst und kaum noch zuerkennen, was eins mal ein Maler verewigte. Lucien war sehr positiv überrascht, zu was die heutige Zeit alles fähig war.
Danach versank er in Gedanken, floh zurück in die Zeit wo eins das lebte was tief im seinem Herzen für immer verankert war. Seine einzige große Liebe die er über Jahrtausende aufrecht hielt. Eine Sehnsucht die nie wieder gestillt werden kann, das was bleibt sind nur die schönen Erinnerungen und der Hass, zu diejenigen die seine Liebe getötet haben.



Es waren Vampirjäger die seine Gefährtin richteten, die schlummernd in einem Sarg auf die Nacht wartete. Sein Diener berichtete es ihn, nach dem er beichtete, dass er es nicht verhindern konnte. Larius war damals in einem Kampf gegen seinen Vater als er persönlich spürte, als würde man ihn selber einen Holzpfahl ins Herz rammen, wie seine Gefährtin mit die schmerzen des Todes rang. Eine großer Schmerz, gefolgt von einer tiefen inneren Leere, als wurde Larius ein Stück von sich selbst entrissen, verspürter er und wusste das seine Gefährtin tot war. Ein großer ohrenbetäubender Schrei, schalte übers das eh schon laute Schlachtfeld, so das alle für einen Augenblick ihr Gegenüber vergaßen. Larius wusste, dass er nichts mehr tun konnte und metzelte alles nieder, was ihn in dem Weg kam. So stieg der Hass zu seinem Vater und zu den Menschen, da er später erfuhr dass sie seine Liebste getötet haben.
Er schwor Rache bis in aller Ewigkeit und der Tag der Rache, wurde für Larius immer greifbarer.

In der darauf folgenden Nacht, brachen alle auf zu den Höhlen bei Bergen um dort auf die Nacht der Finsternis zu warten.



In einer kleinen Vampirsiedlung traf sich Humbert mit einem Freund von dem er sicher war, das er ihn vertrauen konnte. Er erzählte ihm was Markus und er selber erfahren hatten. Sie waren sich sicher, das eine Verschwörung in Gange sei und nun galt es herauszufinden, wem man überhaupt noch trauen konnte. Wenn selbst die Ehemänner nicht wussten, was ihre Frauen so treiben und umgekehrt könnte es genauso sein, dann könnten auch viele der Wachvampire oder sogar Älteste die Seiten gewechselt haben.



Doch sie mussten handeln so schnell wie möglich. Nun galt es die Horsenschwestern in Sicherheit zu bringen und Lucien persönlich von der Verschwörung zu berichten.
Aber so einfach kam man an Lucien nicht ran. Der Weg zu ihm führte ja durch einen langen bewachten Tunnel. Um eine Audienz bei Lucien zu beantragen, war die Zeit zu knapp und auf welcher Seite nun die Wächter waren, konnte man mit Sicherheit auch nicht sagen. Es war also fraglich, ob man Humbert oder seinen Freund einen Passierschein geben würde.



So waren sie sich einig, das sie erst zu den Horsenschwestern reisen sollten und mit ihnen gemeinsam dann Lucien aufsuchen, denn die Schwestern hatten sozusagen einen Freischein und konnten jede Zeit zu Lucien wo sie auch gleichzeitig, in Sicherheit wären.

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BeitragVerfasst am: 13.07.2008, 12:04    Titel:
 
Liebe Grüße an allen Lesern.

Kapitel 94 Die Ruhe vor dem Sturm!




Juliana hatte sich die ganze Zeit wo Markus unterwegs war um seinem Vater zu treffen, im Haus barrikadiert. Kaum das Markus fort war und Juliana bewusst wurde das sie für ein paar Tage alleine war, überkam sie eine schreckliche Angst. Mehrmals täglich überprüfte sie ob auch ja die Haustür abgeschlossen war, doch sie wusste auch, dass eine abgeschlossene Tür keine Sicherheit vor Vampire brachte. Sie kannte ihre Tante und war sich sicher damit man sie suchen würde und bei jedem Geräusch was sie hörte, zuckte Juliana zusammen. Ihr kam Markus Abwesenheit wie ne Ewigkeit vor und ihre Ängste dass Markus nicht wieder kommen könnte, stiegen von Stunde zu Stunde. Sie hatte weder Geld noch Papiere wusste eigentlich gar nicht wo sie war. Kannte die Städte der Menschen nicht und außer Markus kannte sie nur ihre Familie zu der sie nicht mehr wollte, aber sie würde eh nicht mehr nach Hause finden.
Total übermüdet, da sie fast nicht geschlafen hatte, hörte sie am dritten Tag jemanden die Treppe hochkommen. Sie war zwar dran gewöhnt dass täglich irgendwelche Leute in dem Haus unterwegs waren. Doch als sie bemerkte, dass jemand vor der Haustür stehen blieb, wurde sie leicht panisch. Sie konnte Markus zwar spüren, doch ihre Angst überwiegte dies. Sie stellte sich vor der Badtür um sich im Notfall dort einschließen zu können. Ihr Körper fing an zu zittern als Markus die Tür aufschloss. Sie wollte gerade los schreien, doch dann sah sie Markus, der ihre furchtbare Angst spürte.



Erleichtert atmete sie auf, war aber noch nicht fähig was zu sagen. „Ist was passiert? Du bis ja kreidebleich.“ Doch Juliana antwortete nicht sonder ging zu Markus und umarmte ihn sehr fest. Markus spürte wie ihr Körper immer noch zitterte, „Ich bin so froh, das du wieder da bist.“ hörte er Juliana flüstern.



Nun kam auch ihr lächeln zurück. „Du hast mir noch nicht geantwortet. Vor was hattest du solche Angst?“ Juliana war verlegen, denn ein bisschen peinlich war ihr es schon. Doch Markus sah sie ernst an, so erzählte Juliana vor was sie Angst hat. Markus beruhigte sie und meinte; „Es sind in der näherer Umgebung keine anderen Vampire außer uns. Selbst wenn deine Verwandten herausgefunden haben, dass du mit mir abgehauen bist, weiß aber keiner außer Michael, das ich hier Wohne.“ Markus verschwieg was er erfahren hatte und innerlich wusste er, dass Julians Angst nicht unbegründet war. Er wusste nicht viel über seinen Bruder, doch wenn die Rebellen nicht mal vor den Horsenschwestern halt machen, ist die Lage sehr ernst und ihm war bewusst, das sein Bruder, aber auch seine Mutter alles tun würden, um ihr Plan durchzusetzen.



Markus ging mit Juliana erstmal raus, denn drei Tage die Luft einer Dachgeschosswohnung einzuatmen und das im Sommer war nicht so angenehm. Juliana hatte vor Angst sogar die ganzen Fenster zugelassen und die Luft in der Wohnung war schon mehr als verbraucht.
Markus erzählte Julian von Don und das sie zu ihm Fahren würden. Juliana konnte ihren Spaziergang nur spärlich genießen, immer wieder drehte sie sich um und schaute ob ihr auch ja keiner folgte. Markus konnte sich in Juliana gut rein versetzten, denn auch er weiß aus der Vergangenheit was Angst bedeutet. Wenn man nicht weiß wo man hin soll, sich verlassen und verstoßen fühlt, ohne Mittel und auf sich allein gestellt in einer Weilt die man nicht kennt.
Nach ein paar Stunden ging es Juliana auch besser und kaum saßen sie zusammen auf der Couch, ist sie auch schon eingeschlafen, erleichtert das jemand da ist, der sie beschützt.





Noch waren die meisten Vampire mit ihrem Alltag beschäftigt und keiner ahnte was von Larius Plan. Lucien befand sich noch auf seiner Heimreise, Humbert und sein Freund waren gerade bei den Horsenschwestern eingetroffen und Larius, sein Sohn sowie die Anhänger bewältigten ihren Weg zu den Höhlen bei Bergen wo weitere Anhänger Larius erwarteten.
Auch bei Familie Vohgt ging das Leben normal weiter.


„Und…, du bist dir wirklich sicher dass du es tun willst? Ich meine natürlich freue ich mich, das du endlich mal was von der Welt sehen möchtest, aber deine Entscheidung kam nun wirklich sehr plötzlich.“ Meinte Edwart zu seinem Sohn. „Ja Paps ich weiß, aber der Club ist aufgelöst und unser Experiment war ne Finte. Es wird zeit etwas Neues zu suchen und hier werde ich nichts finden was nur annähern einer Aufgabe gleicht die mich interessieren könnte.“ „Es ist richtig damit du dein Glück in der weiten Welt suchst und das wünschten wir uns schon vor Jahren, doch du hast das Elixier erst gestern genommen und wir denken das es besser wäre, wann du erstmal dessen Wirkung testest.“ „Ach, ich vertraue da ganz auf Don, bei uns jüngeren Vampire gibt es keinerlei Probleme. Außerdem ist unser erstes Ziel ja Bergen wo wir ne Weile bleiben um uns an der Menschenwelt gewönnen zu können. Da ist Dario, Tom und Don wohnt auch in der nähe, also sei unbesorgt.“ „Aber erst müsst ihr dort sein und da ihr mit deinem Auto hinfahren wollt, werdet ihr ein paar Tage brauchen.“ „Lyreu und ich werden uns beim fahren abwechseln, macht euch keine Sorgen. Mit den Papieren ist alles in Ordnung, oder?“
„Ja Helmut hat alles für euch erledigt. Ihr seit jetzt als Menschen registriert mit allem was dazu gehört.“


Nachdem Konstantin seine schwäche gebeichtet hatte, beschlossen David und Lyreu noch in derselben Nacht eine Weltreise zu machen. Ihr erstes Ziel sollte Bergen sein, denn von den ganzen Erzählungen von Miri und Tom, ist David schon neugierig wie das Leben in so eine College- Stadt ausschaut. Zudem haben sie dort gute Ansprechpartner, wenn sie etwas nicht verstehen. „Na denn meine Sohn wünsch ich dir eine gute Reise und wer weiß, vielleicht bringst du uns ja jemanden mit wenn du Heim kommst.“ Edwart grinste bei diesen Worten und David wusste genau was sein Vater meinte. „Ach Paps, du schon wieder.“ Gab er grinsend zurück.



Auch Rosi verabschiedete sich von ihrem Jüngsten, was ihr nicht leicht viel. „Pass gut auf dich auf, mein Junge und melde dich so oft du kannst. Grüße alle ganz lieb und vergesse nicht Fay die Sachen zu geben die ich eingepackt habe. Oh ich wünschte ich könnte mitkommen, aber das geht ja nicht.“ „Doch das würde gehen, wenn ihr beiden nur nicht so feige wäred.“ Erwiderte David umarmte seine Mutter zum Abschied die mit den Tränen zu kämpfen hatte.



Kurz danach klingelte es an der Haustür und Lyreu stand mit Sack und Pack da.
Sie luden ihr Kram ins Auto und fuhren auch gleich los, denn so länger der Abschied dauerte, umso trauriger wurde Rosi. Das wusste David und verlor keine Zeit seine Reise anzutreten.
Mit schweren Herzen schauten seine Eltern ihren Sohn nach, bist die leuchtenden Rücklichter des Wagens in der Dunkelheit verschwanden.

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BeitragVerfasst am: 13.07.2008, 12:08    Titel:
 


„So…, nun sind alle unsere Kinder ausgeflogen und gehen ihren eigenen Weg. Das haben wie doch gut hingekriegt, oder? Helmut der Superanwalt, Heidi die ihren Siegfried hat, David der nun die Welt erkundet und Lotte…, naja ihr geht es auch gut so wie Helmut immer sagt. Auch wenn sie viele Fehler gemacht hat, die wir nicht verstehen, so hat sie uns doch zwei wunderbare Enkel geschenkt.“ Meinte Edwart und sah seine traurige Frau tief in die Augen. „Ja das hat sie und sie kann sehr stolz auf ihre Söhne sein. Jedenfalls ich bin es, nur was mich immer wieder traurig macht ist, dass wir nicht an ihrer Kindheit teilnehmen durften. Ich…, ich hätte ihnen soviel geben können.“ „Das hast du auch so, sie lieben dich beide und das weiß du auch.“ „Aber sie wohnen so weit weg und dass nächste wieder sehen wird lange dauern zumindest das von Dario und Fay.“ „Ja…, ich weiß mein Schatz, aber sie werden wieder kommen.“ Versuchte Edwart seine Frau etwas zu trösten.



„Was meinst du…, so eine Weltreise wäre doch auch für uns eine tolle Sache, oder? Paris, Venedig oder Australien…, all die schönen Orte von denen du immer so schwärmst. David hat Recht, wir sind vielleicht zu Feige. Don hat sein halbes Leben damit verbracht, ein Mittel zu erforschen, das uns Vampire erlaubt den Tag mit all seiner Schönheit zu genießen und das nicht nur für acht Stunden. Kannst du dich noch an deinem letzten Sonnenaufgang erinnern?“
Fragte Edwart seine Frau die leicht schmunzelte und ihre Erinnerungen ausgrub.
„Oh ja, das kann ich gut. Obwohl er schon mehr als 250 Jahre her ist. Er war wunderschön, das einzige was am diesem Tage schön war. Ob du es mir jetzt glaubst oder nicht, aber ich wollte kein Vampir werden und hatte vor diesem Tage immer große Angst. Nun sind wir schon so alt und haben weniger erlebt wie so mancher Mensch. Hier in unser kleines Tal wo sogar die furchtbaren Kriege vorbeizogen, umgeben von den risiegen Bergen die uns umschließen wie eine schützende Hand, die Wälder die selbst die höchste Turmspitze überragen und der Nebel der uns zudeckt und uns unsichtbar werden lässt, ist für mich aber wie ein Garten Eden geworden. Wir hatten doch ein unbeschwertes Leben, alles große Leid dieser Welt, blieb Fern von uns und doch reizt es mich, was neues zu sehen. Weiß du…, wir sollten es vielleicht doch ausprobieren, erstmal so hier zu Hause.“



„Bist du dir sicher?“ fragte Edwart nach. „Ja das bin ich und wenn wir uns dann dran gewöhnt haben, dann…“ „Dann willst du als erstes zu Dario und Fay.“ Unterbrach Edwart seine Frau mit einem breitem grinsen. „Bin ich so leicht zu durchschauen?“ „Das hat mir deine Nasespitze verraten.“ Erwiderte er und Rosi kitzelte ihren Mann der sie vor lachen kaum noch aufrecht halten konnte. „Ich freue mich ja so für die beiden und für uns alle. Kann es kaum erwarten, unser Urenkel in den Arm zu nehmen. Ich weiß zwar nicht, ob unsere Gebete erhört werden, doch ich bete jeden Abend gleich nach dem Aufstehen für Darios kleine Familie.“
Alle hofften, das die Schwangerschaft von Fay und die Geburt des ersten Babys von einem Vampir und einem Menschen ohne Komplikationen verlaufen wird.




In Bergen freuten sich schon alle Studenten auf die Semesterferien. Die Prüfungen waren geschrieben und gelernt wurde in der letzten Woche sowieso nichts mehr.



Pipi verbrachte ihre meiste Zeit mit nähen und konnte sich vor Aufträge kaum noch retten. Sie schaffte es einfach nicht nein zu sagen und versuchte die Wünsche ihre Auftragsgeber nachzukommen. Den Studenten gefiel Pipis arbeit und obendrein ließ sie sich das viel zu billig bezahlen. Oftmals hatte sie nur die Materialkosten wieder raus. Sie muss erst lernen sich ihre Arbeit auch ordnungsgemäß vergüten zu lassen, denn die Menschen zahlen nicht mehr wie sie müssen und selbst das ist manchmal noch zu viel. Pipi war eine sehr gute Schneiderin, aber wenn es um Bezahlungen geht, fehlte ihr das wirtschaftliche denken. Tom und Miri wussten gar nicht wie viele Aufträge Pipi hatte, sonst hätte Tom schon eingegriffen.
Rocky war sehr beliebt auf dem Campus und bekam auch so einiges mit. Es sprach sich sehr schnell rum, das es jemanden gibt der sehr billig tolle Klamotten nähte und die Studenten präsentierten stolz ihre Errungenschaften. „Du arbeitest zu viel.“ Meinte Rocky als er Pipi aufsuchte um ihr zu erzählen, wann sie Fahrübungen machen kann.



„Ja ich weiß, aber schön das du da bist.“ Pipi stand auf, ging zu Rocky und signalisierte mit dem Zeigefinger, dass er sich umdrehen soll. Rocky hatte keinen blassen Schimmer, was Pipi von ihm wollte, folgte aber ihre Anweisung.



Mit einem Maßband in der Hand, fummelte sie an Rockys Schultern und brubbelte vor sich hin; „Müsste passen.“ Pipis hatte sich überreden lassen, ein Outfit für Braut und Bräutigam zu schneidern. Eine große Herausforderung für sie und viel arbeit.



„Du kannst mir einen gefallen tun und den Anzug dort anprobieren.“ Meinte Pipi und Rocky fing an zu lachen. „Ich…, einen Anzug? Ich hab noch nie einen Anzug getragen, nicht mal zur Jugendweihe.“ „Ach komm schon! Tom ist zu groß und ich will doch nur schauen, ob ich noch was verändern muss. Wenn du Angst hast, dich vor mir auszuziehen, dann kannst du ja hinter dem Sichtschutz gehen, ich wird auch nicht gucken, versprochen.“ Beteuerte Pipi und Rocky musste noch mehr lachen, aber konnte ihr diese bitte nicht abschlagen. So quellte er sich in dem Anzug, obwohl er diese nicht mag.



„Wow…, du siehst toll aus im Anzug.“ Sagte Pipi und dabei fiel ihr auf wie blöd ihre Aussage klang. „Ich meine…, du siehst auch so toll aus, der Anzug kleidet dir, das wollte ich sagen.“ Verbesserte sie sich und wurde leicht rot. „Ja meinst du? Ach ich weiß nicht, kann mich kaum drin bewegen.“ Grinste Rocky verlegen. „Ja du hast recht, ist doch ein bissel zu eng für dich. Hab dein starken Body nicht berücksichtigt.“ Rocky fühlte sich geschmeichelt und zog den Anzug wieder aus, da er befürchtete wenn er tief Luft holen würde, die Nähte reizen könnten. „Du hast mir noch gar nicht gesagt, ob du heute Nachmittag mit kommst.“ Meinte Rocky und Pipi erwiderte; „Natürlich komme ich mit, schließlich möchte ich auch lernen wie man Auto fährt.“ „Na dann will ich dich nicht weiter stören. Also bis nachher!“ verabschiedete sich Rocky erstmal und ging runter zu Tom.


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BeitragVerfasst am: 13.07.2008, 12:11    Titel:
 


Als er Tom seine erste Begegnung mit einem Anzug erzählte, fingen beide an zu lachen und Tom meinte; „Da bist du ja wirklich über deinen Schatten gesprungen, was? Ich weiß zwar nicht warum, aber Frauen finden Männer in Anzügen irgendwie attraktiv. Das hat mir meine Tante erzählt weil ich auch Anzüge grässlich fand. Aber das stimmt wirklich, musste mal ausprobieren. Naja du willst ja Pipi, aber wenn du so weiter machst…, ach ich versteh euch beide nicht. Ihr wollt beide dasselbe und eiert so rum. Bei Pipi kann ich es ja noch verstehen, ihr fehlt die Erfahrung, doch das du dich so zurück hältst.“ „Du weißt auch nicht was du willst, was? Erst warnst du mich und jetzt bin ich dir zu langsam.“ Erwiderte Rocky leicht sauer.
„So war es doch gar nicht gemeint, ich wollte nur nicht das Pipi eine deiner eine Nacht- Liebschaften wird. Doch du meinst es wirklich erst und liebst sie und Pipi geht es nicht anders.“ Erklärte Tom seinen Kumpel.



„Tom, manchmal macht du mir Angst. Man könnte glauben, du kannst in einem reinschauen.“
„Dass du Pipi magst, sieht ein Blinder und dass du sie liebst, merkt auch fast jeder, dazu bedarf es keine sonderlichen Fähigkeiten.“
„Und du glaubst, dass sie mich auch mag? Hatte sie wirklich noch keinen Freund? Das versteh ich nicht.“ „Dass sie dich mag, das glaub ich nicht das weiß ich, aber wehe du sagst was, sonst bekomme ich ärger mit Miri. Nein, sie hatte noch keinen und diesbezüglich auch keine Erfahrung, darum ist es mir auch wichtig, das sie nicht enttäuscht wird. Am Freitag ist Abschlussfest, deine große Chance.“ Meinte Tom und Rocky erwiderte enttäuscht; „Sch…e, da komme ich erst so spät. Muss doch den bescheuerten LKW holen und kann nicht einmal jemand anderem mit beauftragen, da ich es versprochen habe. Doch wenn ich mich beeile, schaff ich es vielleicht bis um acht zurück zu sein. Tja das ist der Nachteil, wenn man schon ein Lappen für alles hat.“ „Hey, keine Sorge. Um acht geht die Party doch erst richtig los.“
Nur noch ein paar Tage bis das Semester zu ende war. Jedes Jahr gab es ein großes Straßenfest, das die Studenten die ihr Studium abgeschlossen haben, organisierten.
Rocky hatte das zweite Semester abgeschlossen und Tom, Dario und Fay das erste.
Hätte Rocky und sein Kumpel der ihn begleitet, vorher gewusst was sie auf ihre Fahrt erleben werden, würden sie den LKW da stehen lassen, wo er sich im Moment noch befand.




Am späten Nachmittag fuhr Tom mit Miri sowie Rocky mit Pipi zu einer Werkstadt die Rockys Kumpel gehörte und in einen Gewerbegebiet am Rande von Bergen lag. Regelmäßig traf sich dort ein Teil von Rockys und auch Toms alten Clique um an Autos rumzubasteln, die sie sich vom Schrottplatz holten, oder ihre eigenen Autos mit Tuningteile versorgten.
Für Miri war hinter der Halle ein restorierter Kleinwagen bereitgestellt worden.



Tom und Miri waren schon zur der Halle gegangen. Rocky und Pipi standen noch am Auto, Rocky meinte; „Darf ich bitten!“ und zeigte Pipi das sie auf der Fahrerseite in sein Auto steigen sollte. Pipi wunderte sich. „Was soll ich da?“ fragte sie nach und Rocky meinte gelassen; „Du willst doch fahren lernen, oder?“ „Aber nicht in deinem Auto, das sieht teuer aus und ich kann nicht fahren. Was ist wenn es Kratzer gibt oder ich dir ne Beule rein fahre? Nein, das möchte ich nicht!“ Rocky lachte und sagte; „Tja dann bin ich kein guter Fahrlehrer. Also steig schon ein und macht dir wegen dem Auto keine sorgen.“ Pipi fühlte sich nicht wohl, liebe wäre sie in einem der alten Rostlauben die man auf dem Hof so sah eingestiegen.




Tom hatte da weniger vertrauen zu Miri und befürchtete sein Auto könnte unter Miris erste Fahrversuche arg leiden. Sie begrüßten erstmal die anderen und Bill sagte; „Der Wagen steht dahinten, Schlüssel stecken. Na dann Mädel versuch dein Glück!“ meinte er noch zu Miri.
„Hey Tommy! Willst du uns ein bisschen helfen? Ach so was ich dich noch fragen wollte, kommt ihr auch am Samstag zu dem Monstertruck- rennen?“ schrie Elli die mit einer Schleifmaschine hintern einer Rostlaube hockte. „Nein, kann nicht. Da helfe ich meinen Bruder.“ Schrie Tom zurück.




Rocky erklärte Pipi kurz die Techniken des Wagens, vor allem was Gas und Bremse betraf. Wie eine Kupplung funktioniert und was man sonst noch so wissen muss um erste Fahrversuche machen zu können. Pipis Nervosität war nicht zu übersehen. Doch als sie merkte, dass das anfahren gar nicht so schwer war, wurde sie ruhiger. Durch den Umgang mit der Nähmaschine, hatte sie schon ein Gefühl fürs Gaspedal und fand auch schnell den Schleifpunkt.



Anders war es da bei Miri die zum Anfang das Auto regelmäßig abwirkte. Tom war zwar ein liebenswerter Kerl doch gewiss kein guter Fahrschullehrer. Schnell verlor er die Nerven und konnte gar nicht verstehen, was beim anfahren so schwierig sein soll.



Miri hatte nach ein paar Minuten schon de schnauze voll. „Ich geh jetzt nach Hause.“ Sagte sie beleidigt und enttäuscht über sich selbst. „Ach komm schon! Ist doch nicht so schwer. Langsam die Kupplung kommen lassen und dabei etwas Gas geben.“ Meinte Tom und versuchte ruhig zu wirken. Nach etwas einer Stunde hatte auch Miri so einigermaßen ein Gefühl für Gas und Kupplung entwickelt. Mit dem Lenken hatte sie keine Probleme nur das Getriebe mochte Miris Art die Gänge rein zuhauen, nicht besonders und das war zu hören.
Doch nach einer weiteren Stunde hatte sie auch das gelernt, so das ihr das fahren sogar anfing Spaß zu machen.

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BeitragVerfasst am: 13.07.2008, 12:15    Titel:
 


„Ich glaube hier auf der Spielwiese kann ich dir nicht mehr beibringen. Du bist sehr gut gefahren und wie du siehst, hat das Auto keinen Kratzer abbekommen. Nach dem Monstertruck- rennen werden wir auf der Rennstrecke weiter üben. Damit du lernst das Fahrzeug bei einer höheren Geschwindigkeit zu kontrollieren, wenn du das willst?“ meinte Rocky. „Ja wenn ich darf?“ erwiderte Pipi und verlor sich in Rocky Augen. Sie bekam weiche Knie und wusste nicht mal ob sie das kribbeln im Bauch angenehm finden soll oder nicht.
Sie verspürte einen dran und wollte endlich wissen wie es ist zu Küssen. Es war ihr egal wie blöd es vielleicht rüber kam. Sie wollte nicht mehr warten, fasste Rocky auf die Schulter, zog ihn zu sich rüber und gab ihn einem Kuss. Obwohl Rocky darauf schon lange wartete, war er in diesen Moment sehr positiv überrascht, denn damit hatte er nun wirklich nicht gerechnet.
„Danke!“ hörte er Pipi flüstern, so leise ihre zierliche Stimme auch klang, erreichte sie aber jede Zelle seines Körpers.



Er sah sie an und hatte dabei ein ziemlich ernstes Gesicht. Pipi versuchte zu lächeln, das gelang ihr jedoch nur spärlich. Aus seinem Gesichtsausdruck, konnte sie nicht lesen, ob ihm der Kuss überhaupt recht war. „Na toll, ich bin aber auch blöd. Sicherlich hab ich mich eben ziemlich zu Affen gemacht und wer weiß, was er jetzt von mir denkt.“ Fluchte Pipi in ihren Gedanken. Doch dann, zur ihrer Überraschung legte Rocky seine Hand auf ihre Schulter und sagte ganz lässig; „So, jetzt bin ich dran!“



Und sein Kuss, wenn man das überhaupt noch als Kuss bezeichnen kann, war viel intensiver und dauerte um einiges länger. Pipi gefiel es, sogar sehr und selbst Rocky der ja reichlich Erfahrung hatte, überkamen ganz neue Gefühle.



„Was ist denn jetzt schon wieder? Warum hältst du an?“ wollte Tom wissen der gerade mit dem Navigationsgerät spielte. Doch Miri antwortete nicht, sondern sah mir offenem Mund zu Pipi und Rocky rüber. Tom schaute Miri an, folgte ihre Blickrichtung und fing an zu schmunzeln. „Na endlich, ich hab mir schon echt Sorgen gemacht. Du siehst gerade nicht so aus als würdest du dich freuen.“ Viel Tom auf als Miri immer noch mit heruntergefahrener Kinnlade da saß. „Doch ich freue mich schon für die beiden, nur…, naja irgendwie ist es komisch meine kleine Schwester rumknutschen zu sehen.“ Erwiderte sie und Tom lachte; „Kleine Schwester…, wie sich das anhört. Sie ist gerade mal ein Jahr jünger wie du.“ „Ja aber trotzdem ist es ein komisches Gefühl.“
„Komm genug geübt für Heute, wir quatschen noch ein bisschen mit den anderen wegen Übermorgen und dann fahren wir nach Hause.“ Meinte Tom.



So plauderten sie alle noch ein wenig, über der bevorstehenden Straßenparty und was sie so im letzten Semester erlebt haben. Nur Rocky und Pipi waren anderwärts beschäftigt, was die anderen auch gleich ausdiskutierten, denn keiner hatte Rocky so eine lange Enthaltsamkeit zugetraut.



Als Rocky Pipi wieder brav zu Hause abgeliefert hatte, verabredeten sie sich zur Straßenparty. Er erzählte, dass er erst gegen Abend da sein würde und Pipi sagte, dass sie auf ihn wartet.
Rocky wollte nun früher als geplant aufbrechen um diesen LKW zu holen, doch konnte seinen Kumpel nicht erreichen. Er wusste aber so ungefähr, wo er ihn um diese Uhrzeit finden konnte und fuhr zu einem Imbiss der auch nachts auf hatte.




Die Autobastler hatten ihre Geräte auch schon niedergelegt und stürmten mit lehren Magen den Imbiss. Als sie Rocky sahen, fingen sie gleich an zu lachen und meinten; „Na schwebste immer noch auf Wolke sieben?“ Doch so wie Rocky nun mal ist, wenn er mit seinen Kumpels zusammen war, meinte ganz lässig; „Hach, ihr seid doch nur neidisch. Sagt mal, habt ihr Jimmy gesehen? Ich kann ihn auf seinem Handy nicht erreichen.“
„Denn haste gerade verpasst. Er hat sich was zum futtern geholt und wollte dann pennen gehen.“ Meinte Elli. „Oh ja was zum futtern könnte ich jetzt auch gebrauchen.“ Bemerkte Rocky und Ole warf ein; „Ja, ja Liebe macht hungrig.“



„Kommst du wenigsten zum Rennen, oder haste auch schon was anderes vor?“ Elli wünschte sich so manches Mal die Zeit zurück, wo die ganze Clique noch beisammen war. Doch mit den Jahren wurden es immer weniger. Einige suchten ihr Glück woanders, andere wiederum hatten schon eine kleine Familie. Nun befürchtete sie, das Rocky jetzt auch andere Wege gehen wird, sowie Tom der immer weniger bei seinen alten Kumpels vorbeischaute.
„Kann ich dir noch nicht sagen, du weißt ja, ich muss den bescheuerten LKW holen und Party machen will ich auch noch. Kann sein das ich den ganzen Sonnabend penne. Naja wirst ja sehen ob ich da bin.“ Meinte Rocky und Elli dachte; „Ein einfaches nein, hätte auch gereicht.“

Am frühen Morgen stand Rocky bei Jimmy vor der Tür um ihn abzuholen. Der war natürlich nicht begeistert, bekam kaum die Augen auf. „Hey Alter, kannst im Zug weiter schlafen. Ich hab morgen ein Date und will nicht zu spät kommen.“ Meinte Rocky und Jimmy gähnte; „Ist ja schon gut, du und deine Weiber.“


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BeitragVerfasst am: 13.07.2008, 12:17    Titel:
 


Eylin hatte ihre ganzen Sachen schon bei Don rüber geschafft bis auf die Möbel die noch fast wie neu waren. Dario und Fay hatten schon einen Nachmieter gefunden, der sogar ihre ganzen Möbel aufkaufte. Das ersparte den Nachmieter riesige Umzukosten da er sehr weit weg wohnte. Er wird mit seiner Frau in Zukunft ein Hotel in Bergen leiten und da sie zwei kleine Kinder haben, ist Darios und Fays Wohnung perfekt. Sie ist groß genug und vor allem die Kita vor der Haustür ist sehr praktisch. Don musste etwas platz schaffen und er hatte schon fast vergessen, wie viel Sachen eine Frau haben kann. Er war sehr glücklich mit seiner Eylin.
Trotzdem erkundete er sich regelmäßig bei Helmut wie es Lotte ging. Er empfand zwar keinerlei Liebe mehr für diese Frau, aber ihr sollte es trotzdem gut gehen.



Die Sommerferien hatten begonnen und viele Kinder tummelten sich auf den Spielplatz. Dario brachte schon so nach und nach Kleinlichkeiten in ihrer neuen Wohnung. Fay setzte er bei Maria ab. Am Nachmittag war Fay mit Lucy verabredet. Sie trafen sich auf den Spielplatz wo Leon und Lea die große Buddelkiste erkundeten.



Lea war ganz mit ihrem Spielzeug beschäftigt und Leon musste man immer hinterherlaufen.
Die Buddelkiste fand er schnell langweilig und würde liebe an den Geräten wo die großen Kinder waren, herumklettern. „Ist ein ganz schöner Wirbelwind der kleine, was?“ meinte Lucy und Fay erwiderte; „Das kannst du laut sagen. Nicht nur das mein Vater ihn total verwöhnt, auch bei Dario darf er alles und das nutzt er natürlich aus. Meine Mutter hat mir erzählt, das du Lea auch zur Kita bringen willst?“ „Ja, aber es ist ja noch ne weile hin bis die Kita eröffnet wird und dann geht sie ja nur für 3 Stunden am Tag. Sie soll sich an andere Personen gewöhnen, mit gleichaltrigen spielen können.“



„Du Lucy, kann ich die was fragen?“ „Natürlich kannst du.“ „Naja wie du ja weiß, wollen alle das wir heiraten und wir möchten ja auch aber…Hast du deine Eltern damals erzählt was dein Freund war?“ Lucy schaute Fay besorgt an und merkte wie sehr es ihr quellt das ihre Eltern nicht die Wahrheit kennen. „Nein habe ich nicht. Aber das kannst du jetzt nicht vergleichen. Ich hatte mich entschlossen das gleiche Leben zu führen wie Maikel und ich dachte es wäre besser das alte Leben mit allem was dazugehörte hinter mir zu lassen. Mir fiel es schwer meine Eltern und Freunde zu verlassen, doch die Liebe zu Maikel war halt größer. Ich hätte es ihn nicht sagen können ohne Maikel zu gefährden. Doch meine Eltern sind nicht deine Eltern und so wie ich Maria und deinen Vater einschätze, sind sie viel offener als meine es je waren.
Ob du es ihnen erzählst, liegt ganz bei dir, die Entscheidung kann dir keiner abnehmen. Sie lieben dich und mögen Dario und ihr erwartet ein Kind. Ich kann mir nicht vorstellen dass sie plötzlich Angst bekommen. Sie werden zwar geschockt sein, aber nur solange bis sie verstehen das Dario auch nicht viel anders ist. Du hängst sehr an deine Eltern und es belastet dich ihnen nicht die Wahrheit zu sagen. Wenn du diese Last nicht dein ganzen Leben mit dir rumschleppen willst, solltest du es ihnen erzählen, schon um deinen inneren Frieden zu finden.“



„Ja du hast Recht! In 14 Tagen geben wir unsere alte Wohnung ab, danach werd ich zu ihnen gehen, vielleicht kann ich denn wieder besser schlafen.“ Fay hatte sich nun ganz fest vorgenommen, ihren Eltern alles zu erzählen. Lucy fragte besorgt; „Du kannst nicht gut schlafen? Gerade erholsamer Schlaf ist für dich jetzt sehr wichtig.“
„Ach mich plagen immer solch blöde Träume, ganz wirres Zeug. Vielleicht gerade deshalb.“
„Aber sonst geht es dir gut, oder?“ „Ja, tut es!“ grinste Fay. „Du weißt du musst dich jetzt schonen!“ bemerkte Lucy und Fay konnte das Wort schon nicht mehr hören. „Schonen ist gut, bei Dario darf ich nicht mal was anfassen, was mehr als ein Kilo wiegt. Nicht mal beim Umzug darf ich helfen. Es ist zwar manchmal ganz gut so bemuttert zu werden, aber mich plagt schon regelrecht die Langeweile. Dabei fühle ich mich, als könnte ich Bäume ausreißen. Naja ich werde wohl doch mit Eylin gehen und ihr in der Praxis helfen, damit ich was zu tun hab.“ „Das ist gut.“ Sagte Lucy und es war ihr auch Recht so wie all die anderen. So konnte Eylin gut auf sie aufpassen.

Fortsetzung folgt….
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BeitragVerfasst am: 15.07.2008, 09:49    Titel:
 
Kapitel 95 Das alljährliche Abschlussfest der Studenten.



Fay ging noch mit Lucy mit, die ihr noch gut erhaltene Babysachen zeigte. Auch ihre Mutter hatte einiges von Leons Babywäsche zusammengepackt und Fay sollte sich das Beste raussuchen. Dario hatte unterdessen einige touren zwischen Bergen und Hasselbrück bei Torin hinter sich, bevor er Fay abholte und sie nach Hause fuhren. Es war schon sehr spät als sie in Bergen ankamen. Fay ging gleich ins Bett und Dario räumte noch so Kleinkram in Karton als es an der Haustür klingelte. Kurz überlegte er…, „David…? Sagte ihn sein Spürsinn. David und Lyreu haben es auch nach Bergen geschafft. Nachdem sie in einem Hotel eingecheckt haben, wollten sie gleich Dario aufsuchen. Allerdings hat die suche länger gedauert wie geplant. Sie hatten zwar Darios Adresse, aber noch sehr viel mühe um sich in einer Großstadt zurechtzufinden. So war es schon nach Mitternacht als sie vor Darios Wohnung standen. Erst wollten sie gar nicht halten, doch es brannte noch Licht im Haus.
„Doch…, wir sind richtig. Schau da steht es“! meinte Lyreu als er das Namensschild neben der Tür las. In diesen Moment öffnete sich auch schon die Tür und ein sehr überraschter Dario blickte zu seinem Onkel.



Nachdem sie sich begrüßt hatten, bad Dario seine Gäste was zu Trinken sowie auch zu Essen an. Doch die beiden wollten nichts. David packte sie Sachen aus, die ihm Rosi eingepackt hatte und erzählte dann, was sie nach Bergen führte. Dario erklärte, dass sie auf ihr Experiment nicht verzichten müssten. Schließlich fällt es Dario in der Menschenwelt leichter ohne Blut aus zukommen. Er gab ihnen einige Tipps, was er macht wenn ihn der Blutdurst überkommt.
Die beiden staunten nicht schlecht, welcher Erfahrungen Dario gemacht hatte. Sie gingen immer davon aus, dass es unter Menschen schwieriger sein würde seinen Blutdurst zu kontrollieren.



Fays volle Blase machte ein weiterschlafen unmöglich. Als sie auf dem Weg ins Bad war, hörte sie Stimmen von unten die sie im ersten Moment nicht zuordnen konnte. Sie zog sich was an und ging zu den anderen. Noch ganz verschlafen quellte sie sich ein“ Hallo, was macht ihr denn hier?“ raus. Lyreu sagte ebenfalls, „Hallo!“ und David…, ihm hat es die Sprache verschlagen als er Fays Babybauch sah. Er wusste zwar dass sie Schwanger war und dass Frauen halt denn so aussehen, doch es direkt vor sich in Natura zu sehen, war für David überwältigend zumal das was in Fay heranwuchs auch ein Teil von seinem Blut enthielt.
„Ganz schön gewachsen seid dem letzten besuch bei euch, was?“ meinte Dario ganz stolz zu David als er bemerkte wie dieser auf Fays Bauch starrte. David nickte ohne seine Blickrichtung zu ändern.



Fay setzte sich und David meinte etwas nervös, „Hmm…, ich soll euch ganz lieb von Rosi und Edwart grüßen. Sie hätten euch so gerne besucht doch…, naja ihr wisst ja. Hier, hat Rosi mir für dich mitgegeben. Die blaue Schachtel ist voll Tee. Rosi meinte der tut dir so gut.“ und er schob ihr die Sachen rüber. „Oh Dankeschön, hab auch fast keinen Tee mehr.“ Erwiderte Fay. Sie freute sich zwar über ihren Besuch, doch der Zeitpunkt war nicht gerade gut gewählt.
Sie hatte mühe wach zu bleiben und am liebsten wäre sie auch wieder ins Bett gegangen. Doch sie hielt es für unhöfflich, so hörte sie eine Weile zu was geredet wurde.



„Schatz, warum gehst du nicht ins Bett? Du brauchst deinen Schlaf und das du müde bist, ist nicht zu übersehen.“ „Aber…“ „Nichts aber, sonst hängst du heute Nachmittag auf der Straßenparty durch. Doch wenn du willst, brauchen wir dort ja nicht hingehen.“ meinte Dario.
„Nein schon gut! Ich möchte mich noch von einigen verabschieden. Na denn, gute Nacht oder sollte ich lieber sagen, guten Morgen. Wir sehen uns heute bestimmt noch. Ihr kommt doch auch zum Straßenfest da ihr nun schon mal in Bergen seid? Wird euch bestimmt gefallen. Die Studenten lassen sich jedes Jahr was Besonderes einfallen und es gibt recht schräge Vögel unter ihnen.“ Meinte Fay gähnend und David sowie auch Lyreu erwiderten; „Dario hat uns schon erzählt vom Fest und das auch Tom, Miri und Pipi da sein werden. Wir kommen gerne mit und sind gespannt wie ihr so feiert. Schlaf gut!“





Fay ging wieder schlafen. Im Wohnzimmer redeten die drei noch ein bisschen. „Ihr könnt gerne hier die restliche Nacht verbringen. Kann euch zwar nur die Couch anbieten, aber immerhin etwas.“ Schlug Dario vor, doch David meinte; „Danke! Ist zwar lieb gemeint von dir, aber wir haben uns schon im Hotel eingecheckt und wollen euch nicht stören. Ruf mich an wo wir uns dann treffen werden!“ David gab seine Handynummer und sie verabschiedeten sich. Dario ging auch schlafen, denn viel war von der Nacht nicht mehr übrig.



Unterdessen die Studenten die ihr Studium beendet hatten bei der Abschlussrede ihre Diplome überreicht bekamen, waren die anderen Studenten damit beschäftigt die Straßen noch ein wenig auszuschmücken. Um der Mittagszeit, wurden die ersten Hamburger verspeist und die DJs testeten ihre Anlagen. Etwas eine Stunde später fand der große Umzug mit Festwagen statt und jubelnde Studenten feierten ihren Abschluss.



Dario hatte Tom angerufen und berichtete das David und Lyreu zu besuch sind. Sie verabredeten sich alle zum Mittagessen und hatten sich viel zu erzählen.
Gegen 16 Uhr, machten sie sich auch auf dem Weg zum Fest. Sie hatten zwar den Umzug verpasst, doch gegen Abend ging die Party sowieso erst richtig los.
Eine große Holzfällerstatur aus Pappmasche mit zu Füßen liegenden Weinfässer, versperrte die Zufahrt der Partymeile. Fay, Pipi und Dario fingen an zu lachen, als sie die Dekoration der Absperrung sahen.


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BeitragVerfasst am: 15.07.2008, 09:52    Titel:
 


Skelette die aus dem Biologiekurs mal kurzer Hand zweckentfremdet wurden, waren als Warnung aufgebart worden. Leere Bierflaschen und Gläser sowie alte Bücher und anderes Zeugs, sollten das Erlebnis des Studiums darstellen.
„Halt! Zeigen sie mir ihre Säuferlizenz! Sie müssen wissen Herr, nur harte Burschen wird der Zugang zum Besäufnis gewährt.“ Hörte Tom einen Bekannten der in einer Ritterrüstung steckte sagen. Feierlich hob Tom die rechte Hand und meinte; „Sir, ich schwöre…, ich bin absolut trinkfest und wenn nicht, habe ich mein Gefolge dabei die mich auflesen werden.“ „Na gut, so tretet ein und möge das Bier nicht ausgehen!“ erwiderte Sven der Ritter und alle lachten.
Miri unterhielt sich noch mit Nancy die in einem Affenkostüm steckte. „Man du musst doch kochen in dem Teil!“ meinte sie und Nancy erwiderte; „Ja das tue ich auch, aber wir beide haben gewettet. Nur noch 30 Minuten dann haben wir es geschafft und das ganze nächste Jahr freien Eintritt im Bluebarclub. David und Lyreu beobachteten die ganze Sache und fanden es schon ein bisschen merkwürdig was die Menschen machten. Doch sie wurden von der guten Laune der anderen regelrecht angesteckt.



Es dauerte auch nicht lange und sie haben die anderen Studenten eingeholt. Zumindest einige die sie kannten. An jeder freien Ecke gab es was zu Trinken oder zu Essen und für einige war die Party schon zu Ende eher sie richtig begonnen hatte, da sie sich wohl selbst überschätzt hatten und bei 28 Grad im Schatten man schon drauf achten sollte wie viel man trinkt. Doch außer Tom der schon so einige Bier getrunken hatte, verzichteten die anderem auf Alkohol. Miri und Pipi schmeckte es nicht, Fay darf sowieso nicht und Dario hielt es auch für besser einen klaren Kopf zu behalten. Lyreu und David hielten sie auch noch zurück und sammelten erstmal jede menge Eindrücke.



Dario wurde kurzer Hand schnell mal vom Wissenschaftsclub entführt und Fay suchte etwas ruhe hinter den großen Universitätsgebäuden. Miri und Pipi redeten mit anderen Mädels über Mode. Pipi hatte sich bei der Uni eintragen lassen für ein Designer Studium. Sie erzählte den Mädels das sie keine Näh Aufträge mehr annimmt sondern nur noch im Notfall eine gerissene Naht flicken würde. Das bedauerten die Mädchen doch lernen geht nun mal vor. Tom folgte Fay, denn irgendwer achtete gerade in letzter Zeit immer auf sie. „Aua…! Hey du…“ gab Fay von sich als sie ein heftigen tritt gegen ihre Bauchdecke spürte. „Alles in Ordnung?“ fragte Tom gleich besorgt. „Da will wohl wer tanzen, bei der lauten Musik hier.“ Meinte Fay lächelnd und schaute zu ihrem Bauch herunter.



Tom war nun sehr neugierig, er fragte Fay; „Darf ich?“ und hielt die Hand vor ihrem Bauch.
„Ja Natürlich! Es ist zwar wieder ruhig, aber vielleicht merkt es dass du da bist. Jedenfalls schafft es Dario irgendwie das sich das kleine beweckt.“ „Ach ja…, wie macht er das?“
Wollte Tom wissen und Fay meinte; „Weiß ich nicht genau, er konzentriert sich halt.“
So versuchte Tom auch sein Glück und hatte sogar erfolg. Das Baby zu spüren war für Tom ein schönes Gefühl, doch die Bewegung zu fühlen, dafür fand er keine Worte und verstand jetzt sein Bruder so richtig wenn er davon sprach.



So gegen 22,30 Uhr machten sich viele Studenten auf dem Weg zum Festplatz wo um Mitternacht ein Feuerwerk die Absolventen verabschiedete. Auf den Straßen fand man noch Reste von Ausstellungen und Lyreu meinte lachend; „Schaut mal! Hier stehen auch Klappergestelle.“ Eine junge Medizinstudenten, die im zweiten Semester war erzählte;
„Das ist von unseren jungen Ärzten so nach dem Motto, nach viele virtuellen Leichen im Keller, werden sie jetzt auf die Menschheit losgelassen.“ David verstand nicht den Witz dahinter, doch Lyreu amüsierte sich prächtig wohl mal er nun auch schon einiges intus hatte.



Immer wieder zwischendurch wurde halt gemacht, getrunken, getanzt oder andere Dinge verrichtet.



David und Lyreu gefiel es in der Menschenwelt und Lyreu hatte sein Herzschmerz wegen Miri schon einigermaßen überwunden. Schon beim Mittagessen viel Lyreu auf, wie sehr sich Pipi verändert hatte und aus dem kleinem Mädchen eine junge hübsche Dame geworden war.
Nach reichlichem Alkohol im Blut, versuchte der sonst eigentlich eher schüchterne Junge mit Pipi zu flirten, doch sie signalisierte gleich, dass sie kein Interesse hat. Sie wartete auf ihren Rocky, der längst überfällig war.



Außer das Fay die Füße wehtaten und sie etwas Rückenschmerzen hatte, ging es ihr sehr gut.
Fay ist ja auch etwas temperamentvoll und lustig in ihrer Art, so das David vor lachen sich kaum aufrecht halten konnte. Ihre witzige Art Dinge zu erzählen und selbst wenn man denkt die Witze können nicht schlimmer werden, immer noch einen drauf zu setzen, verursachte bei den anderen schon regelrechte Lachkrämpfe. Aber so war sie halt, zog mit ihrer Lebensfreude jeden mit sich. David beneidete seinen Neffen schon etwas, denn Fay hatte alles was er sich bei einer Frau vorstellte. Sie war hübsch, fleißig, intelligent und witzig. Hatte etwas an sich, das David auch nur fühlte und nicht beschreiben konnte. Er hätte nie gedacht, dass man gerade bei den Menschen, die Frau seines Herzen finden könnte.
Ihm war durchaus bewusst, auf was er die ganzen Jahre verzichtet hatte und hoffte auch so eine Frau wie Dario sie gefunden hat, irgendwann zu begegnen.



*geht noch weiter*
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BeitragVerfasst am: 15.07.2008, 09:56    Titel:
 


Obwohl die Sonne schon längst untergegangen war, blieb die Hitze unerträglich. Kein Luftzug war zu spüren. Der kratzende Grillgeruch und der vom Frittierfett war eine Mischung, die ganz und gar nicht appetitlich wirkte. Doch Miri war das egal, sie hatte Hunger und verdrückte einen Hamburger. Die anderen löschten ihren Durst mit kühlem Wasser bevor sie weiter gingen. Die Musik war immer noch recht laut und schien alles zu übertönen, nur aus den Nebenstraßen hörte man die Reinigungsfahrzeuge, die die Straßen von unzähligen Flaschen, Bechern und anderem Müll befreiten. Einige Rettungsfahrzeuge waren auch unterwegs um die Schnapsleichen aufzusammeln. Meistens waren das Jugendliche die noch nicht mal Studenten waren, die dieses Fest nutzen um so richtig abzufeiern und dabei sich total überschätzten.



Pünktlich um Mitternacht jubelte die Menge beim Feuerwerk und somit war das Fest offiziell zu Ende. Die Party begrenzte sich nur noch auf dem Festplatz, denn die Straßenreinigung hatten jetzt recht viel zu tun um bis zum Morgen die Straßen für den Verkehr wieder herzurichten.



„Meinst du nicht, dass du etwas übertreibst?“ sagte Miri zu Lyreu der den Punsch nicht mehr aus dem Becher trank, sonders sich gleich den Zapfhahn im dem Hals steckte. Ein Junge der das auch mitbekam meinte; „Ja wohl, immer rein in die Birne!“ Doch Lyreu, mehr betrunken als nüchtern erwiderte; „Willst auch mal?“ Miri schüttelte nur mit dem Kopf und dachte sich ihr Teil.



David der ja nun ne ganze Ecke älter war als Lyreu, fühlte sich auch verantwortlich für ihn.
„Lyreu, ich glaub es reicht für Heute!“ ermahnte er ihn und schaute dabei Miri an die wohl der Grund für Lyreus verhalten war, jedenfalls nahm David das an.
Trotzig zeigte Lyreu David einen Vogel und lallte; „Wenn ich genug habe, weiß ich immer noch selber am besten!“ „Ach mach doch was du willst!“ erwiderte David recht sauer. Fay bemerkte die angespannte Situation und forderte Lyreu zum Tanzen auf, damit sich die Gemüter wieder beruhigten.



So wurde noch etwas getanzt. Die Musik wurde langsamer und jeder fand zu seinem Partner.
Lyreu war immer noch sauer auf Konstantin, das er Miri nicht haben konnte und das er umsonst auf so vieles verzichtet hatte. Aber er wollte alles nachholen und das Leben wie es seinem alter entsprach so richtig genießen. Er hatte genug Alkohol im Blut um zu vergessen, dass er noch gar keine Erfahrung in Sachen liebe hatte und flirtete mit einer Blondine ohne Hemmungen zu haben. Bald darauf ist er auch mit ihr verschwunden.



Auch die anderen verschwanden nach und nach. „Schatz wollen wir nach Hause gehen?“ fragte Dario. Doch Fay sagte; „Du wolltest dir doch noch die Mondfinsternis anschauen. Mattis wartete doch auf dich. Er hat extra bei seinem Lehrer gebettelt um den Schlüssel für Block 7 zu bekommen. So hab ihr die beste Aussicht.“ „Wird das nicht soviel für dich?“ „Nein, dauert doch nicht lange und außerdem ist Pipi bei mir. Die arme hat den ganzen Abend auf Rocky gewartet. Ich werde mit ihr an den Wasserspielen warten. Mach dir keine Sorgen und genieße den Anblick!“ Dario gab Fay einen Kuss und sie gingen mit Pipi zu dem Universitätsgebäude der Block 7 genannt wurde.



Die frische Luft an den Wasserspielen machte etwas munter und tat sehr gut. Pipi und Fay badeten ihre brennenden Füße und wären am liebsten mit ihrem ganzen Körper ins Wasser gegangen. Pipi stand Erwartungsvoll auf als sie das Geräusch eines LKWs hörte, doch nur der Straßendienst fuhr vorbei. „Er ist nicht gekommen!“ sagte Pipi enttäuscht, doch Fay versuchte sie zu beruhigen. „Ich kenne zwar Rocky nicht so genau, aber glaube mir, er würde dich nie versetzen. Am Mittwoch haben die Schulferien angefangen und heute war für viele Eltern der letzte Arbeitstag bevor sie Urlaub machen. Die Menschen zieht es im Urlaub immer in die Ferne und somit sind die Straßen heute sehr voll. Das heißt, dass es wieder sehr viele Staus gibt und so ein Stau kann schon mehrere Stunden dauern. Ich denke Rocky wird irgendwo im Stau stehen und vor sich hin fluchen.“ „Aber er geht nicht einmal ans Handy.“ Meinte Pipi.
„Naja, er hat es vielleicht vergessen oder der Akku ist leer. Irgendeinen Grund wird er schon haben.“ Erwiderte Fay.



Dario und Mattis hatten schon die vielen Stufen die zum Dach der Uni führten bewältigt und genossen die schöne Aussicht. Völlig hingerissen von dem Naturschauspiel, ahnte Dario nicht im Geringsten was bald hinter ihn passieren wird. Nachdem er ja nun davon ausgehen konnte, dass andere Vampire für Fay keine Bedrohung waren, wurde er auch ruhiger wenn er andere Vampire spürte. Einen Vampir zu treffen war nun nicht mehr so selten, denn nach dem Vampirball zogen es immer mehr junge Vampire in die Welt hinaus.
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BeitragVerfasst am: 15.07.2008, 09:59    Titel:
 


Fay wurde auf einmal sehr müde und das bekam auch Pipi mit. „Geht es dir nicht gut?“ fragte sie besorgt als sie merkte, das Fay sich die Augen rieb. „Geht schon, war ein harter Tag und ich bin froh wenn ich zu Hause bin.“ Meinte Fay doch Pipi machte sich schon sorgen. „Soll ich Dario holen?“ „Nein, das will ich nicht! Er verzichtet schon auf soviel. Ich möchte ihnen diesem Moment lassen und so eine Mondfinsternis dauert nicht lange.“ Sagte Fay sehr ernst.
Doch Pipi wusste nicht so recht, ob es nicht doch besser wäre Dario zu holen, da Fay sich komisch regte und sich immer wieder in die Hüfte fasste. „Komme gleich wieder!“ sagte sie und machte sich trotzdem auf dem Weg zu Dario.



Fay stand auf und ging zum kleinen Teich mit einem künstlichen Wasserfall. Sie wusste selber nicht was sie da wollte und warum sie überhaupt aufgestanden war. Sie wurde immer müder und ihre Wahrnehmung war sehr getrübt. „Esaier?“ sagte sie nur noch ganz leise, weil sie ihn spürte. Drei Engel standen um sie herum und einer davon war Esaier ihr Schutzengel. Und das war auch seine Aufgabe, sie zu schützen. So sprach er ein paar unverständliche Worte und hauchte Fay einen weißen Nebel an denn sie tief einatmete. Afriel der Engel zum Schutz der ungeborenen Leben umamte Fay, sprach ebenfalls etwas und die beiden umgab ein grelles Licht was für alle anderen so wie auch die Engel selber, unsichtbar war. Der dritte Engel war Ineria ein Engel vom hohen Rang. Sie legte ihre Hände auf Fays Stirn und hauchte ihr auch einen Nebel ein, der in Fays Körper zu einer Flüssigkeit wurde.



Danach umgab Fay wieder ein grelles Licht und die drei Engel hatten ihre Aufgabe erfüllt. Fay bekam davon gar nicht mit, sie befand sich in einem tranceähnlichen Zustand der von den Engeln herbeigeführt wurde. Gerade ihre Motorik funktionierte noch so, das sie sich auf den Beinen halten konnte. Die drei Engel schauten zum Mond, danach in der Richtung die zum Wald führte. Sie vergewisserten sich noch, das auch keine schw. Engel sie bemerkt hatte, sonst wäre ihr Plan aufgeflogen.
Sie sahen noch mal zum Wald und als sie in der Ferne eine Erscheinung am Himmel bemerkten, flogen sie davon, so dass man sie nicht mehr spüren konnte.



Unheimliche Stille und ein drückendes Gefühl umgab die beiden Jungs auf dem Dach. Kein Windzug war zu spüren, kein Tier war zu hören als würde die Zeit stehen bleiben. Dario und Mattis betrachteten mit großen Augen den Himmel wo der Mond sie in seinem Bann zog.
Sie redeten nicht, sondern genossen diesen Augenblick.



Noch ein paar Minuten bis zur vollkommenen Finsternis und da sollte Garius mit Fay im Wald sein um sie zu verwandeln. Schon von weitem sah er die Menschen und fragte sich; „Wie soll ich da die richtige finden ohne gesehen zu werden?“ Doch als er Fay dichter kam, spürte er, wie ihn etwas magisch anzog und er wusste nun genau auf wem er steuern musste.
Er sah Fay ganz alleine am Teich stehen und besser hätte es für ihn nicht laufen können.
Pipi drehte auf halber strecke zu Dario wieder um als sie sich fragte; „Was mach ich hier eigentlich? Fay wollte nicht das ich zu Dario gehe und wenn ich es tue verpasst er diese Finsternis. Dann sind beide auf mich sauer.“



Garius steuerte direkt Fay an, nahm sie in die Arme ohne sich umzusehen. Pipi kam gerade wieder zurück und blieb wie angewurzelt stehen. Sie war nicht mehr fähig sich zu bewegen, konnte nicht mal schreien. Sie kannte Vampire, doch so einem ist sie noch nie begegnet. Sie spürte seine starke Aura die sie erstarren lies.




Sie konnte nur noch zugucken, wie Garius mit Fay davon flog. Fay schaute kurz in seine Augen, registrierte aber nicht was mit ihr gerade geschah. Garius wusste seine Gefühle nicht einzuschätzen, denn das was er an Fay spürte war vollkommen fremd für ihn. Innerlich ahnte er, das es verkehrt sei was er da tut, doch Fay Aura die durch die Engel verstärkt wurde lies kein überdenken seiner Tat zu.



Garius und all die anderen wurde ein Serum gespritzt, damit andere Vampire sie nicht spüren. Dario konnte an Fay nicht anderes spüren, denn ihr ging es gut. Doch er spürte Garius und seine gewaltige Aura trotz des Serums. Sofort ging er ein paar Schritte zurück und drehte sich um. Er sah nur noch wie Garius mit Fay davon flog und konnte gar nicht verstehen warum. Sie war doch nicht die Auserwählte, oder doch? Zweifel kam in ihm auf und große Angst um sie und das Baby.

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BeitragVerfasst am: 15.07.2008, 10:01    Titel:
 


Sofort setzte Darios Verwandlung ein und selbst wenn er wollte, hätte er dies nicht verhindern können. Doch er wollte es und es gab nur eine Möglichkeit Garius zu folgen um Fay zu retten.
Vor schmerzen verzog Dario das Gesicht denn seine Verwandlung, war nicht nur in einem Vampir sondern noch viel mehr. All seine Kräfte ballten sich zusammen, pumpten jede Zelle seines Körpers voll mit Blut. Seine Muskeln wurden um ein vielfaches größer und sein Adrenalin stieg enorm. „Hey Alter, alles in Ordnung? Was ist mit dir und wie hast du das gemacht.“ Fragte Mattis nachdem er seine Sprache wieder hatte. Er wusste dass an diesem Abend viele Studenten Kunststücke präsentierten und dass die Schauspielschule da so einiges verrücktes zeigte. Doch Dario war kein Schauspieler und Mattis sah nicht was Dario hätte benutzen können um sich so zu verkleiden.



Dario beachtete Mattis gar nicht sondern konzentrierte sich nur auf Garius.
Als Mattis sah wie Dario einfach davon flog, ohne Seil oder einem anderem Hilfsmittel, überlegte er schon kurz, ob das gerade wirklich passiert oder er nur träumte. Er ließ den Mond, Mond sein und ging runter die anderen fragen ob sie auch was gesehen haben.
Das haben einige zwar, hielten es aber für ne Show.



Hin und her gerissen von dem was er tun will und tun soll grübelte Garius und suchte im Fluge nach antworten. Fay versank in einem tiefen Schlaf und Garius spürte wie ihre Muskeln erschlafften so dass er sie noch fester halten musste. „Sie ist nur ein Mensch und durch sie kann ich vielleicht die anderen retten. Ich töte sie ja nicht sondern schenke ihr die Ewigkeit.“ Sagte Garius zu sich und nun gab es kein zurück mehr. In der Ferne sah er schon die Lichtung, wo sein Vater mit den anderen wartete. Noch spürte Garius nicht das er verfolgt wird und das dieser Jemand Kräfte besaß die ihm durchaus bekannt waren.


Fortsetzung folgt….
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BeitragVerfasst am: 23.07.2008, 21:23    Titel:
 
So es geht Heute mit Kapitel 96 weiter.

Doch vorerst möchte ich mich bei allen Lesern bedanken.
Die Story wird ja nun doch einigemal angeklickt und so poste ich nicht ganz umsonst.

Danke fürs lesen und ich hoffe ihr habt etwas Spaß dabei.BIGSMILE

Wünsch euch allen noch einen schönen Abend und eine ruhige Woche. Sehr glücklich
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BeitragVerfasst am: 23.07.2008, 22:09    Titel:
 
Kapitel 96
Kampf zwischen gut und Böse!

Teil 1



Tom und Miri hatten auch die starke Aura, die bei der Verwandlung von Dario freigesetzt wurde, gespürt und waren schon auf dem Weg zu Block 7. Dort angekommen fanden sie nur noch eine am Boden zerstörte Pipi, die nicht wusste was sie tun sollte. Als Tom sie von hinten ansprach, war sie sehr froh ihn zu hören. Schnell drehte sie sich um und erzählte gleich voller entsetzen was passiert war. Tom und Miri konnten erst gar nicht glauben, was sie da hörten. Darios Aura war noch viel stärker als an jenem Tag, als er Fay von Markus holte. Tom wusste somit, wie erst die Lage war.



„Hört es denn nie auf? Was ist das für ein Vampir, der an Fay Interesse hat? Ich verstehe das alles nicht!“ meinte Tom und beschloss seinen Bruder zu helfen.
Er verwandelte sich und versuchte ebenfalls seine Flügel auszufahren, doch es gelang ihm nicht. Enttäuscht über sich selbst, da er das mit dem Fliegen immer noch nicht hinbekam, musste er einen anderen Weg suchen, um Dario schnell folgen zu können.




„Hört es denn nie auf? Was ist das für ein Vampir, der an Fay Interesse hat? Ich verstehe das alles nicht!“ meinte Tom und beschloss seinen Bruder zu helfen.
Er verwandelte sich und versuchte ebenfalls seine Flügel auszufahren, doch es gelang ihm nicht. Enttäuscht über sich selbst, da er das mit dem Fliegen immer noch nicht hinbekam, musste er einen anderen Weg suchen, um Dario schnell folgen zu können.




David und Lyreu hatten Dario ebenfalls gespürt, genauso wie viele andere Vampire. David verlor keine Zeit sich zu verwandeln, um Dario zu folgen und auch Lyreu tat dasselbe. Nur hatte er etwas Schwierigkeiten seinen Flug zu steuern, da die Wirkung vom Alkohol in seinem Blut noch ziemlich hoch war. So sah es schon etwas lustig aus, wie er versuchte an David dranzubleiben. Zum Glück schauten ja nicht permanent Menschen in den Himmel und die, die es taten, waren eher an der Mondfinsternis interessiert, die in einer anderen Richtung zu sehen war.




Tom bemerkte natürlich David und Lyreu und sah, wie sie in Richtung Wald flogen. Er sah sich um und fand ne Möglichkeit, die beiden schnell zu folgen. „Ich brauche dein Motorrad!“ meinte er kurzerhand zu einem Mann in Motorradkleidung. Der lachte ihm aus, erwiderte dann aber voll gereizt; „Du hast sie doch nicht mehr alle. Mach dich von Acker, oder es setzt was!“
„Tom ging dichter auf dem Mann zu, zeigte seine spitzen Zähne und fing an zu fauchen. Der Mann merkte sofort, dass mit dem, was ihm gegenüberstand, irgendwas nicht stimmte. Dabei fielen ihm zuerst nicht einmal die Zähne auf, sondern Toms leuchtend rote Augen, die ihm bedrohlich vorkamen, er aber diese nicht ausweichen konnte.





Tom hatte keine Zeit um seinen Hypnoseblick anzuwenden. Er schnappte sich die Maschine und fuhr den anderen nach. Miri, Pipi sowie auch der Mann, dem gerade sein Motorrad entwendet wurde, schauten Tom nach. Miri war immer noch recht sauer. Obwohl sie ja einsah, dass Tom recht hatte, würde sie ihm zu gerne folgen. Anders ging es da Pipi. Sie sah Garius und möchte ihm nicht noch einmal begegnen. Miri erklärte dem Mann noch, dass er sein Motorrad wiederbekommen würde. Das es so etwas, wie ein Notfall war. Sie ließ sich Name und Adresse geben. Der Mann war sich selbst nicht ganz sicher, ob das, was er gesehen hatte, der Wirklichkeit entsprach. Darum hielt er es für besser, zu schweigen.



Lucien kehrte ganz erschöpft von seiner Reise zurück. Andrew, sowie auch die anderen, die Lucien treu zu Seite standen, warteten schon gespannt darauf, was Lucien erfahren hatte. Doch er hatte keine Kräfte mehr, um noch lange Gespräche zu führen. Nachdem er ein paar Blutkonserven entleert hatte, begab er sich sofort zu seinen Gemächer. Er legte sich in seinem Sarg, um wieder einiges an Energie tanken zu können.



Ein paar Stunden später ist auch Humbert mit den Horsenschwestern in Larius Villa angekommen. Sie wurden von Niklas, der für jegliche Besucher zuständig war, schon erwartet.
In der Empfangshalle erzählten Humbert und die Horsenschwestern ihr anliegen. Niklas war sehr empört darüber, dass in den eigenen Reihen eine Verschwörung im Gange war. Er wusste zwar, dass Luciens Sohn noch lebte und er sicherlich auch Anhänger fand, doch das so schnell eine Verbindung zwischen ihnen geben konnte, bezweifelte er. Arabella und Fabiana berichteten auch, dass ihre Ehemänner schon alle notwendigen Schritte unternahmen, um die bis dahin bekannten Rebellen festzunehmen. Humbert schämte sich sehr, da er nicht gemerkt hatte, dass seine eigene Frau einer von diesen Rebellen war. Das auch Genefe einer von ihnen war, stieß bei Arabella nicht auf Verwunderung. Sie ahnte schon lange, das mit Genefe, was nicht in Ordnung sei, doch sie konnten ihr so lange nichts nachweisen.
Humbert wirkte sehr genickt. Nicht nur das seine Frau eine Verräterin war machte ihn zu schaffen, sondern auch das er sie quasi an den Pranger lieferte. Doch die anderen beruhigten ihm und wussten seine Loyalität zu schätzen.


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Zuletzt bearbeitet von ineshnsch am 25.10.2009, 19:17, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 23.07.2008, 22:12    Titel:
 



Andrew und die anderen waren sehr entsetzt über das, was sie erfahren hatten. Nun wurde diskutiert, um die Rebellion im Keim zu ersticken.
Die Sicherheitskräfte wurden ja eh schon um ein vielfaches erhört, da Lucien ja befall seinen Sohn aufzuspüren. Doch von Larius fehlte jede Spur. Seine Anhängerhänger hatten den Ort, was vorerst Larius versteck sein sollte, wirklich gut gewählt. Das Serum, was Larius und seine Anhänger nahmen, um unbemerkt reisen zu können, wirkte sehr gut. Nur Dario, der ein Teil von Luciens Kräften bei der Zeremonie übertragen bekam, spürte die starke Aura von Garius.
Wie ein Stromschlag durchzog Andrew plötzlich ein schauderndes Gefühl, genau in dem Augenblick, wo Dario sich verwandelte. „Was ist passiert? Du siehst aus als hättest du einen Geist gesehen. Was spürst du?“ wollten die anderen sofort wissen, die Andrews für einen Moment wie erstarrt sahen.
„Ich weiß es nicht, doch es gibt nur einen den ich kenne, der außer Lucien die Fähigkeit hat, über weite Entfernung seine Aura zu senden. Es ist dieser Junge, dieser Dario. Er hat in Moment enorme Kräfte entwickelt. Es muss was Furchtbares passiert sein, das ihn zu solch einer Handlung zwang. Alle Vampire im Umkreis von ein paar Hundert Kilometern haben dies sicherlich spüren konnten.“



Auch Lucien, trotz seines Tiefschlafes, spürte Darios Aura so stark, dass er gleich erwachte.
Noch konnte er nicht ahnen, was Dario veranlasste, solche Kräfte in sich aufzubahren.
Er versuchte sich zu konzentrieren, um irgendwelche Hinweise aufzuspüren. Ihm war aber bewusst, das Darios starke Aura und seine Verwandlung mit anderen Vampiren zu tun haben musste. Nun stellte er sich die Frage, was er übersehen haben könnte, welcher Vampir an Dario Interesse hatte, oder ob Fay doch mehr umgab als er annahm.





Zur selben Zeit legte Garius Fay ganz vorsichtig in der Waldlichtung auf dem Boden. Larius und die anderen standen kampfbereit hinter ihm. Auch sie hatten Darios Aura gespürt und konnten sich nicht erklären, was so ein starker Vampir in dieser Gegend zu tun hatte. Larius kannte Dario ja nur aus Erzählungen seiner Anhänger, die von Dario alles herausfinden sollten. Für Larius war Dario nur ein gewöhnlicher junger Vampir, der bei den Menschen lebte. Doch als er sah, wie Dario auf Garius zuflog, blieb ihm regelrecht der Mund offen. Er sah und spürte nicht einen gewöhnlichen Vampirjungen, sondern eine Kreatur, die ihm an Kräften ebenbürtig war. Dario Konzentration galt nur Garius, um ihm von Fay wegzureißen. So steuerte er ihn gezielt an, packte Garius an den Flügeln und schleuderte ihn in den Himmel. Ganz unbewusst sendete Dario nebenbei Signale aus. Signale von Garius und dessen Vater, die Dario spüren konnte.



Diese Signale empfing auch Lucien und er wusste nun, dass sein Sohn es auf Dario bzw. Fay abgesehen hatte. Er erkannte jedoch keine Zusammenhänge. Lucien war davon überzeugt, dass sein Sohn erst ihm aufsuchen würde. Lucien sende ebenfalls ein Signal, das alle Vampire so schnell wie möglich Dario zur Hilfe eilen sollten. Er versuchte sich an die Worte der Seherin zu erinnern. „Es ist nicht dein Kampf“ fiel ihm wieder ein, aber keine Sekunde hatte er daran gedacht, dass es Dario sein könnte, der seinem Sohn Larius gegenüberstehen würde.
Er wurde wütend, wütend über sich selbst. Laut schrie er „Warum?“ richtete dabei sein Blick nach oben und flehen mit seinen Händen um Gnade.





„Reines Blut findet zum reinen Herzen, gepaart von der wahren Liebe, in sich tragend neue Hoffnung, wartend auf das Blut der Verdammnis um es von dem Fluch des Bösen zu erlösen. Das Blut, das noch die ursprüngliche Kraft hat, jedoch auch die Barmherzigkeit in sich trägt. Ein Junge fast noch ein Bube wird aus liebe enorme Kräfte erreichen, um dem Unheil Bringenden gegenüberzutreten. Dunkle Mächte, getäuscht von diejenigen, die getäuscht werden sollten, unwissend mit ihrer Handlung, sich selbst zu schaden.“

Er versuchte diese Worte zu entschlüsseln, ihren Sinn zu finden und dachte;
„Reines Blut hat Fay in sich und ein reines Herz besitz Dario. Fay ist schwanger, trägt also neue Hoffnung in sich. Aber warum sollte sie auf das Blut der Verdammnis warten? Ist sie diejenige, die uns von dem Fluch erlösen kann? Aber wieso den die Schwangerschaft und wer soll getäuscht werden? Woher weiß Larius davon. Wenn Fay wirklich das Blut der Vampire reinwaschen kann, dann wird Larius schon versuchen, dies zu verhindern. Warum bin ich nicht schon früher darauf gekommen? Doch ich verstehe nicht, woher Larius es wissen konnte. Ich habe keinen erzählt, was die Seherin gesagt hat und die schwarzen Engel kommen an Fay nicht heran.
Oh nein, einen Biss von Larius würde Fay nicht überleben. Ich schaffe es unmöglich sie rechtzeitig zu erreichen. Hoffentlich befinden sich genügend andere Vampire in der nähe, die Dario helfen können. Man…, ich hätte es doch selbst merken müssen. Manchmal glaube ich schon fast, dass man mich nicht sehen lassen will.“





Lucien, Andrew und zwei seiner engsten Berater, diskutierten, wie sie aus solcher Entfernung helfen konnten. Doch außer allen Vampiren bescheid zugeben, was Lucien ja schon getan hatte, gab es nichts, was Lucien tun konnte. Selbst mit der schnellsten Maschine würde er einige Stunden bis nach Bergen brauchen. Er erzählte nun seine engsten Vertrauten, was die Seherin gesagt hatte.
„Vielleicht soll es so sein. Ich meine, die Seherin sagte doch, >lass die Dinge geschehen< und das es nicht dein Kampf wäre. Vielleicht sollst du gar nicht eingreifen und hast dadurch erst jetzt verstanden, was sie meinte. Das Mädchen, diese Fay, wird von den himmlischen Mächten beschützt und sie werden nicht zulassen, dass ihr was passiert, was nicht von ihnen geplant ist.“ meinte Vince, einer der Berater. „Aber wenn sie gebissen wird, kann sie das nicht überleben!“ warf Lucien ein. „Aber woher willst du das wissen? Sie ist kein gewöhnlicher Mensch, das hast du selbst gesagt und bis du auch sicher, das dien Sohn sie töten oder verwandeln will? Es war noch jemand auf der Insel und dein Sohn wird auch Verbündete haben.“ erklärte Vince und Lucien hatte seinen Enkel ganz außer Acht gelassen. „Du hast recht, mein Enkel! Sein Blut wäre nicht mehr so stark. Aber trotzdem kann ich doch nicht so tatenlos zusehen.“
„Du solltest das tun, was die Seherin gesagt hatte und dich um dein Volk kümmern, damit die Rebellion keine Früchte tragen kann.“ erwiderte Vince und die anderen stimmten ihm zu.



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Zuletzt bearbeitet von ineshnsch am 25.10.2009, 19:26, insgesamt einmal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 23.07.2008, 22:14    Titel:
 



Auch wenn es Lucien schwerfiel, blieb ihm nichts anderes übrig als abzuwarten. Im Speisesaal saßen alle zusammen und jeder erzählte, was er über die Verschwörung wusste. Humbert erzählte auch von seinem Sohn Askan und das er sich sicher war, das die Verschwörung schon lange geplant sei.
Auch das Askan viele Jahre verschwunden war, er aber nicht sagen wollte, wo er sich aufhielt.
Nun war bekannt gewesen, dass zu dieser Zeit auch andere jugendliche Vampire verschwunden waren und nun verstand man auch den Grund, der dahinter steckte. Lucien überkamen immer wieder leichte Schwächeanfälle, ausgelöst von der langen Reise und von dem Kampf, da er die Kräfte die am Wirken waren auch spüren konnte.





Auch Don spürte seinen Sohn, verwandelte sich gleich, um ihm zur Hilfe zu eilen. Eylin bekam, das mit und fragte; „Was ist passiert?“ „Ich weiß es nicht. Dario braucht meine Hilfe ich muss zu ihm.“ meinte Don. „Ist was mit Fay? Soll ich mitkommen, vielleicht kann ich helfen.“
„Ich weiß nicht, ob mit Fay irgendwas ist. Aber es muss sich um andere Vampire handeln. Sonst hätte Dario nicht diese Signale gesandt und auch Lucien informierte alle Vampire. Eylin, ich weiß nicht was los ist, aber du kannst wirklich nicht helfen!“
Er umarmte Eylin, rannte in Richtung Wald und flog los.
Eylin blieb nichts anderes übrig als zu warten und zu hoffen, dass alles gut wird. Ihr war die Vampirwelt noch ziemlich fremd und sie konnte nicht ahnen, was Dario gerade erlebte.





Nachdem Garius von Dario in den Himmel geschleudert wurde, steuerte er gleich wieder Fay an. Dario zog ihm am Bein, schleuderte Garius erneut nach oben und die Beiden kämpften in der Luft weiter,




bis sie unsanft am Boden landeten. Dario viel mit dem Kopf auf einem Baumstamm und war für kurze Zeit benebelt. Garius rannte sofort zu Fay, um sich für den Umwandlungsbiss vorzubereiten. Auch er wunderte sich über Darios Kräfte und spürte regelrecht, wie groß die Liebe zwischen Dario und Fay war. Er zweifelte immer wieder zwischendurch, ob er das Richtige tat, doch sein Vater, der immer wieder rief; „Tu es …! Jetzt sofort …!“ ließ keine langen Überlegungen zu.




Kaum hatte er Fay erreicht, war Dario auch schon wieder hinter ihm, um sein Vorhaben zu verhindern. Wieder wurde er weggeschleudert mit noch größerer Wucht,




sodass Garius sich mit seinen breiten Flügeln in den Baumkronen verkeilte. Noch standen die anderen nur da und beobachteten das Geschehen. Larius achtete, dass kein anderer Vampir Fay zu nahe kam. Er traute niemanden und es sollte ja sein Sohn Fay verwandeln und kein anderer.





Garius und auch Dario waren die Flügel beim Kampf nur ein Hindernis, sodass sie diese einfuhren. Garius wurde nun sehr wütend. Er merkte, dass er Darios Kräfte nicht gewachsen sei, und bauschte seinen Körper mit allem, was er hatte, auf. Auch seine Muskeln wurden um ein Vielfaches größer. Er riss sich die zerfetzte Oberbekleidung vom Leib und in diesem Moment bekam er von Dario einen heftigen tritt, wobei ihm das Blut aus dem Mund spritze.



Garius konterte mit einem heftigen Schlag in der Magengegend. Die Wucht des Schlages beförderte Dario einige Meter nach hinten. Auch die ersten anderen Vampire begannen sich gegenseitig zu bekämpfen.

*geht noch weiter*
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BeitragVerfasst am: 23.07.2008, 22:15    Titel:
 



Nun tauchten nach und nach immer mehr andere Vampire auf. David und Lyreu waren die Ersten, gefolgt von Tom und auch Aron traf ein. Sie wurden schon von Larius Anhänger erwartet, die ihr kommen spürten und sie gleich angriffen. Nun tauchten auch die ersten Wachvampire auf, die sich in der Gegend befanden. Zuerst wurde nur mit Fäusten gekämpft, doch dann wurden Schwerter gezogen. Nun hatte David, Lyreu und auch Tom keine Waffen dabei, aber konnten sich schnell eines Schwertes von ihrem Gegner bemächtigen. Nun hatte auch Larius eingegriffen und kämpfte mit Dario. Darios Kräfte schienen immer noch zuzunehmen. Auch Larius Muskeln schwollen an, um sein Gegenüber ebenbürtig zu sein. Dario fiel es schwer, sich auf Larius konzentrieren zu können, da er immer auch auf Fay achtete.



Immer wieder versuchte Garius Fay zu erreichen, die von allem nichts mitbekam, da sie in so einer Art Tiefschlaf war.





Doch kaum hatte er die richtige Nähe erreicht, war auch Dario schon wieder da um ihn wegzureißen.





Immer mehr Vampire tauchten auf und auch Don war angekommen. Er konnte gar nicht glauben, was er vor Ort sah. Er spürte zwar schon in der Luft die Aura des Kampfes, doch Larius Erscheinung übertrumpfte seine Befürchtungen. Er schaute kurz nach seinen Söhnen und nach Fay, doch viel Zeit blieb ihm nicht, bis auch er angegriffen wurde. So standen die guten Vampire wie eine Mauer um Fay und versuchten niemanden durchzulassen.





Larius hatte sich die Sache doch einfacher vorgestellt. Mit Darios Kräften hatte er nun wirklich nicht gerechnet. Damit sein Sohn nun endlich Fay verwandeln konnte, musste er Dario aus dem Weg schaffen. So beschäftigte er sich nur noch mit ihm und es standen sich zwei Kreaturen von Gut und Böse gegenüber. Larius und seine Anhänger wählten bewusst das Schwert als Waffe. Denn um einen Vampir zu schwächen, ist es am besten ihm viel Blut verlieren zu lassen. Schusswaffen hinterlassen nur kleine Eintrittswunden, die der Vampirkörper leicht verkraftet und durch ihre Zellstruktur, diese auch gleich wieder geschlossen werden. Doch für eine große tiefe Schnittverletzung mit einem Schwert braucht auch ein Vampir ne gewisse Zeit, bis die Wunden soweit geschlossen waren, dass sie kein Blut mehr verloren.





An jeder Ecke, auf jeden kleinen Hügel dieser Lichtung, wurde erbarmungslos gekämpft.
Viel Zeit blieb Garius nicht mehr, denn die Mondfinsternis war schon fast vorbei. Die schwarzen Engel beobachteten dies alles aus sicherer Entfernung, um ihresgleichen bescheid zugeben, wenn es vollbracht war und sich ihr Portal öffnen könnte.




Larius und Dario schenkten sich nichts. Beide mussten sehr viel einstecken. Larius hatte wirklich alle mühe, Darios starke Schwertschläge so auszuweichen, dass er nicht ernsthaft verletzt wurde.




Für einige andere war der Kampf vorbei. Ihre Verletzungen waren selbst für einen Vampir tödlich und das Feuer der Hölle verschlang sie. In dem ganzen Gemetzel bekam man nicht mit, wer nun das Zeitliche gesegnet hatte, nur das Aufschreien eines Vampirs und das Feuer, das einen widerlichen Geruch mit sich zog, verkündete den Tod eines Vampires.

*geht noch weiter*
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BeitragVerfasst am: 23.07.2008, 22:17    Titel:
 


Irgendwo auf einer Autobahn erwachte Rocky, der sich ein Nickerchen geleistete hatte. Er und Jimmy hatten bereits den Lkw abgeholt und befanden sich auf dem Rückweg nach Bergen. Jedenfalls dachte das Rocky, der Jimmy einen Teil der Strecke fahren ließ. Als Rocky auf die Uhr sah, traute er seinen Augen nicht. Viertel nach zwei zeigte diese an und erschrocken meinte er zu Jimmy; „Was denn, sind wir immer noch nicht in Bergen? Wo sind wir hier überhaupt?“ Jimmy zuckte nur mit den Schultern und sagte; „Das weiß ich doch nicht.“ Als Rocky das nächste Schild auf der Autobahn las, sagte er sehr wütend; „Du Idiot, hast dich verfahren! Bergen liegt in der anderen Richtung.“ „Ach ja? Darum kam mir die Gegend irgendwie anders vor. Sorry …, muss wohl falsch abgebogen sein!“ meinte Jimmy ganz gelassen. „Falsch abgebogen sein …? Du hast sie doch nicht mehr alle. Was für ein Autofahrer bis du überhaupt? Ich denke du kennst die Strecke. Was meinst du, warum ich dich mitgenommen habe? Sch…e, wegen dir verpasse ich mein Date mit Pipi.“ Rocky war sehr sauer. An der nächsten Parkmöglichkeit hielten sie an und Rocky übernahm das Steuer.



„Ich fass es einfach nicht, du bist 200 km in der falschen Richtung gefahren. Die Party ist längst zu Ende und ich Idiot hab auch noch mein Handy vergessen.“ stellte Rocky empörend fest und Jimmy meinte ganz gelassen; „Ja und bei mir ist der Akku leer.“ „Nun haste schon ne Brille auf und kannst immer noch nicht lesen. Welchen Teil bei der Fahrschule hast du nicht verstanden? Verkehrsschilder lesen ist doch nun die einfachste Sache.“ brabbelte Rocky vor sich her und Jimmy, mittlerweile auch sauer, meinte; „Hey ist ja schon gut, alter. Kann doch jedem Mal passieren.“ Nachdem sie die Waldgegend vor Bergen erreicht hatten, wollte Rocky eine Abkürzung durch den Wald nehmen. Jimmy hatte bedenken und fragte; „Meinst du nicht, dass die Waldwege für einen Lkw zu schmal sind?“ „Nicht die, die ich lang fahren will. Das sind Wirtschaftswege und wenn die Holztransporter da lang fahren können, können wir es schon lange.“ erwiderte Rocky.



Miri und Pipi sind nicht wie Tom es wollte nach Hause gegangen, sondern befanden sich immer noch bei Block 7. Sie starrten eine ganze Weile die Straße entlang. Es könnte ja sein, das jemand zurückkämme. Doch auch sie, spürten die Aura des Kampfes und Miri hatte einen kaum auszuhaltenden Drang zu dem Geschehen zu gehen. Sie diskutierte lange mit Pipi, die immer versuchte, sie von ihrem Vorhaben abzuhalten. „Versteh doch …, ich muss dahin!“ meinte Miri und Pipi erwiderte energisch; „Nein Miri! Glaub mir! Das ist ne Nummer zu groß für dich. Ich habe diesen Vampir gesehen und glaub mir, wir können nur hoffen, das dort nicht noch mehr von der Sorte sind. Außerdem bringst du Tom in Gefahr, wenn er spürt, dass du da bist.“ „Ach ich will doch nur von Weitem gucken. Ich kann schon gut auf mich aufpassen.“ Pipi schüttelte nur mit dem Kopf und brabbelte; „Du mit deiner Sturheit, denkst du auch Mal an andere?“ „Ja, das tue ich, die ganze Zeit. Ich kann nicht hier so herumstehen und nichts tun. Ich will helfen und wenn es nur ein bisschen ist. Kannst du das nicht verstehen?“ meinte Miri wütend, ging die Straße entlang, verwandelte sich und war bald darauf im Wald verschwunden. Pipi überlegte noch kurz, ob sie Miri folgen sollte, hielt es aber für besser auf Tom zu hören und ging nach Hause, wo ihr die Zeit wie eine Ewigkeit vorkam, da sie nicht wusste, was mit den anderen war.



Dario war kein Freund von Gewalt. Er verabscheute es zu kämpfen. Doch die Situation ließ ihm keine andere Wahl. Obwohl er sich nie vorstellen konnte, einen Vampir oder einen Menschen zu töten, war er sich aber bei Larius total sicher. Er merkte das Larius der treibende Keil an der ganzen Sache war und spürte, dass er eine große Gefahr für alle sei. Entschloßen stand er vor ihm, aufgebahrt wie eine Statur und schaute Larius starr in die Augen ohne, dass sich an seinem Körper irgendwas bewegte. Larius spürte etwas Unheimliches, etwas was er nicht einordnen konnte. Der Blick von Dario lief ihm eiskalt den Rücken runter. Larius holte mit seinem Schwert aus und versuchte Darios Hals zu treffen. Doch Dario werte den Schlag ab, ohne Larius Schwert überhaupt anzusehen. Sein Blick war immer noch auf Larius Augen gerichtet. Larius Schwert traf auf Dario seines, ohne das sich der Arm von Dario bewegte. Als würde Larius auf einem harten Felsen schlagen, so kam es ihm vor. Darios Kraft war in diesem Moment so groß, dass Larius ganzer Arm vibrierte, als er auf Darios Schwert traf und zum ersten Mal bemerkte er, dass sein Gegenüber stärker war als er. Hätte Dario im Kämpfen mehr Erfahrungen, dann wäre Larius schon Geschichte.



Garius hatte nach vielem hin und her wieder Mal Fay erreicht und legte sie passend für einen Verwandlungsbiss hin. Immer wieder schrie sein Vater zwischendurch; „Tu es …, sonst mach ich es!“ Garius war auch bereit es zu tun, aber er wollte Fay nicht töten. Deshalb war es ihm wichtig, dass er sich auf dem Verwandlungsbiss gut konzentrierte.




Und diesmal war keiner hinter ihm, keiner der ihn wegzog. Alle waren in Kämpfe verwickelt und wurden gezielt davon abgehalten zu Garius zu gelangen. Fay war immer noch im Tiefschlaf und keinen wunderte es. Sie spürten, dass es ihr soweit gut ging und das es sogar für Fay besser sei, wenn sie nichts mitbekam. Garius konzentrierte sich nur noch auf dem Biss. Er fuhr seine Beißzähne aus. Diese waren innen hohl und funktionierten wie eine Kanüle, indem sich schon die Flüssigkeit, ein Gemisch von konzentrierten Vampirzellen und Garius Blut, befand.
Er spürte das Pochen von Fays Halsschlagader, dessen pulsierende Vibration seinen Drang Fay zu verwandeln, bestärkte.
Dies wurde auch von den schwarzen Engeln beobachtet und sie waren sich schon so sicher, gesiegt zu haben.


Fortsetzung folgt…..
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BeitragVerfasst am: 01.08.2008, 12:31    Titel:
 
Kapitel 96 Teil 2




Noch einmal hielt Garius kurz inne, haderte noch mit dem, was er tun sollte. Aber hatte er überhaupt eine andere Wahl? Garius hatte keine Ahnung das Fay schwanger war, er spürte viel zu viel um sich herum und konnte nicht alles genau zuordnen. Auch bemerkte er nicht ihren nun schon sichtbaren Bauch. Er war viel zu nervös und musste sich auf viele andere Dinge mitkonzentrieren. Vor seinen Augen sah er immer wieder das Bild seines grausamen Vaters, wie er triumphierend auf seinem Thron saß. Dies musste er verhindern und so biss er Fay in die Halsschlagader, um ihr sein Blut zu geben. Dabei versuchte er so schonend wie möglich zu sein. Garius kannte ja den Geschmack von Menschenblut, doch als er Fays Blut auf seine Lippen schmeckte, überkam ihm ein eigenartiges Gefühl und das war nicht das Gefühl von Stärke, wie es sein Vater vorhergesagt hatte.



In dem Moment, wo Garius Blut durch Fays Adern floss, versetzte Dario seinem Gegner einen fast tödlichen Schlag mit dem Schwert. Mit voller Wucht traf er Larius Hals und bekam nicht mit, was hinter ihm vorging.



Garius hatte seine Aufgabe erfüllt und mit einem schelmischen Grinsen war er nun bereit, seinem Vater gegenüberzutreten. Er fühlte sich zwar nicht stärker, ganz im Gegenteil, der Verwandlungsbiss hatte ihm schwächer werden lassen. Aber er wusste auch, dass sein Vater schon so einiges einstecken musste und einen besseren Zeitpunkt ihm gegenüberzutreten, würde so schnell nicht wieder kommen.
Fays Körper wehrte sich nun gegen Garius Blut, und ehe die Vampirzellen sich entfalten konnten, wurden sie von der Flüssigkeit, die ihr der Engel Ineria eingehaucht hatte, umschlossen und in etwas ganz anderem ungewandelt.




Nun wollte sich Garius seinen Vater schnappen. Doch als er aufstand, verspürte er einen riesigen Schmerz im Rücken, der von David verursacht wurde. Noch hatte keiner mitbekommen, das Fay gebissen wurde. Jeder war in Kämpfe verwickelt und hatte mühe sein eigenes Leben zu schützen.



David wurde sofort wieder von einem anderen Vampir angegriffen und auch Don musste sehr viel einstecken. Auch Aron versuchte alles um Dario zu schützen, obwohl die Angst um seine Tochter unerträglich war. Außer den Wachvampiren, hatte die anderen keinerlei Erfahrungen für solche Kämpfe und Larius, sowie seine Anhänger die speziell dafür ausgebildet wurden, waren den anderen weit überlegen. Zum Glück kamen immer mehr gute Vampire, sodass die Mehrzahl dieser, die einzige Überlebenschance für die Guten war.
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BeitragVerfasst am: 01.08.2008, 12:32    Titel:
 



Dario wollte Larius gerade noch einen Hieb mit dem Schwert verpassen und das hätte Larius bestimmt nicht überlebt, als er Aron hörte, der nun sah das Fay gebissen wurde. Aron ging in die Knie, ballte seine Fäuste zusammen und schrie in den Himmel; „Warum, warum meine Tochter? Fay…, Fay wach doch auf!“



Instinktiv drehte sich Dario um und sah, wie Aron vor Fay kniete. Dieses nutzte Larius aus und mit letzter Kraft packte er Dario und schleuderte ihm mit voller Wucht gegen einen Baum. An diesem waren schon einige Äste abgebrochen. Gefährlich spitze Aststumpen ummantelten den Baumstamm. Einen dieser wurde Dario zum Verhängnis. Dario empfand in seinem Rausch nicht einmal schmerzen, als er regelrecht aufgespießt wurde.





Er versuchte sich von dem Ast, der seinen Körper durchbohrte und ihm am Baum gefangen hielt, zu befreien. Doch mit jeder Bewegung wurde seine Wunde noch größer und er verlor viel zu viel Blut. Nun bemerkte auch er, als er zu Fay rüber sah, dass sie gebissen wurde. Er konnte zwar spüren, dass es ihr noch gut geht, aber er wusste auch, das eine Verwandlung durch einen Biss, einige Zeit brauchte. Er versuchte Fay noch irgendwie zu helfen,




doch mit jedem Atemzug wurde er schwächer und schwächer, sodass seine Sinne schwanden und er schon fast leblos am Baum hing. Don spürte das und wollte seinen Sohn gleich helfen, doch dies wurde verhindert, indem auch er so schwer verletzt wurde, dass er am Boden liegen blieb. Genauso ging es Aron, der ganz geschwächt zu Dario sah und flüsterte; „Tut mir Leid, das wollte ich nicht!“ Die meisten Vampire verschwanden schon im Wald, wo die Schlacht mit ihren Verfolgern weiter ging.



Aus sicherer Entfernung beobachtete Miri voller Angst das Geschehen. Doch als sie Dario so am Baum hängen sah, konnte sie nicht mehr andern und rannte voller Wut zu dem angeschlagenen Larius. Sie sprang ihm auf dem Rücken, bohrte ihre langen Fingernägel in seine Wunde am Hals um diese noch zu vergrößern.
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BeitragVerfasst am: 01.08.2008, 12:33    Titel:
 


Larius bewegte sich mit einem blitzartigen Ruck nach oben, sodass Miri von ihm hoch geschleudert wurde. Erst jetzt wurde Miri so richtig bewusst, was sie eigentlich tat und sie fürchtete um ihr Leben.



Nach einer Rolle vorwärts landete Miri unsanft auf dem Boden. Askan hatte bemerkt, dass sein Boss ganz schön angeschlagen war, und hielt andere Vampire von ihm fern. In Miri sah Askan keine Bedrohung, er wunderte sich nur, was sie dort machte.



Miri wollte gerade weglaufen, als Larius vor ihr stand und sie ansah. Schützend nahm sie ihre Hände hoch und zitterte am ganzen Körper. Tom merkte dies und hatte keine Möglichkeit zu ihr zu gelangen, da Askan ihm auch noch anrief.
Als Larius in Miris Augen sah, vergaß er für einen Augenblick alles was um ihn herum geschah.
Sein Herz überschlug sich fast und sein Blut floss schneller, was bei seiner Verletzung nicht vom Vorteil war. Doch Larius bemerkte nur noch Miris Augen, Augen, die er nie vergessen würde.



Als Miri bemerkte das Larius wie angewurzelt da stand, versuchte sie zu fliehen. Doch Larius packte sie an den Hüften und hielt sie fest, sodass Miri glaubte, ihr Becken würde zerquetscht werden. „Hey nicht so wild, meine Kleine!“ gab Larius trotz seine Verletzung, schmunzelt von sich und Miri in dem Versuch sich von ihm loszureißen, meinte; „Las mich in Ruhe, du Monster!“ Larius, immer noch vertieft in Miris Augen, spürte das sein Griff wohl zu stark war.



Als er diesen etwas löste, nutzte Miri die Chance und rannte um ihr Leben. Larius hatte alle mühe ihr zu folgen. Das Blut aus der tiefen Wunde, die Dario ihm verpasste, floss seinen Körper bei jedem Schritt herunter. Er brauchte unbedingt ruhe, damit sich seine Wunden so schließen könnten, dass er nicht mehr soviel Blut verlor. Doch er wollte Miri auf jedem Fall nicht entkommen lassen. So sammelte er seine letzte Kraft, um Miri einzuholen.




Das schaffte er auch, nahm Miri auf die Schulter, wo sie sich mit Armen und Beinen wehrte. Doch gegen Larius griff, hatte sie keine Chance. Larius ging mit ihr zu Ramses. „Du gehst mir der Kleinen hier zu den Höhlen! Ihr nehmt beide das Serum und das komische Elixier! Dann macht ihr euch gleich auf dem Weg zur Villa, Hermo müsste noch da sein. Danach wirst du Hermo begleiten, er kennt den Weg zum neuen Versteck. Achte mir gut auf die kleine Wildkatze und krümm ihr kein Haar!“ befahl Larius. Larius hatte sich bewusst Ramses ausgesucht, da er nicht einen Kratzer vom Kampf abbekommen hatte. Nicht weil er zu wenig gekämpft hatte, sondern weil er ein Meister im Ausweichen war.
Larius wollte sicherstellen, das Miri nicht fliehen konnte, denn so schwach, wie sie aussah, war Miri nicht. Sie hatte zwar gegen Larius keine Chance, doch einem anderen verletzten Vampir, könnte sie durchaus das Wasser reichen, das spürte Larius auch.
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Zuletzt bearbeitet von ineshnsch am 27.10.2009, 14:38, insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 01.08.2008, 12:34    Titel:
 



Tom versuchte immer wieder Miri zu erreichen und auch David war auf dem Weg zu ihr. Doch beide hatten keine Chance, zu stark waren ihre Gegner. Noch hatte keiner außer Don und Aron bemerkt, dass Dario aufgespießt an einem Baum hing. Sie spürten zwar das er schmerzen hatte, doch dies spürten sie auch von fast jedem anderen Vampir.
Tom war mit seinen Kräften auch schon ziemlich am Ende. Seine Sorge galt nun Miri und er war sehr wütend auf sie, dass sie sich selbst in solch einer Gefahr begab.




Larius verlor sich immer wieder in Miris Augen, die ihn so sehr an die Augen seine Frau erinnerten. Diese dunklen, ja fast schon schwarzen Augen zogen ihn magisch an. Normalerweise haben Vampire alle Blutrote Augen. Nur wenn sie das Elixier genommen haben, oder als Kind, konnte man ihre wahre Augenfarbe erkennen. Nur sehr, sehr selten und auch nur bei Vampirfrauen, konnte man manchmal die wahre Augenfarbe erkennen. Diese Frauen galten immer als was Besonderes und gerade in Larius damaliger Zeit, war seine Frau die Einzige, wo man das sehen konnte. Miri hatte auch dasselbe Gesicht, dieselbe Körperform und Haarfarbe, als wäre Larius Frau wiedergeboren sein.
Ramses gefiel es gar nicht, was Larius von ihm wollte. Er hätte lieber weiterhin im Kampf seinen Boss zu Seite gestanden. Sein Auftrag kam Ramses eher wie eine Beleidigung vor. Sich um ein Frauenzimmer zu kümmern lag ihm ganz und gar nicht. Aber Befehl ist nun mal Befehl, er konnte ja nicht wissen, was Larius an Miri fand.
So packte er sie, warf sie sich auf die Schulter und eilte zu den Höhlen. Miri versuchte zwar immer wieder seinen Griff zu entkommen, doch es gelang ihr nicht.




Larius hatte viel Blut verloren, und als er bemerke, dass sein Sohn seine Aufgabe erfühlt hatte, kamen Zweifel in ihm auf.
„Irgendwas stimmt hier nicht. Entweder Garius war zu blöd dieses Mädchen zu verwandeln, oder die schwarzen Engel haben mich hinters Licht geführt. Anstand ich an Kräfte gewinne, verlier ich sie und das nicht nur wegen der Verletzung.“ dachte Larius und wollte rüber zu Fay um sie sich genauer anzusehen. Doch ein Wachvampir verhinderte dies.




Als Larius diesen entledigte, hielt er es für besser zu fliehen, solange er noch Kraft dazu hatte. Seine tiefe Wunde am Hals wollte und wollte nicht aufhören zu bluten. Darios Schlag mit dem Schwert war fast tödlich gewesen und hätte er seinen nächsten Schlag ausführen können, dann hätte er Larius besiegt. Doch dazu kam es ja nicht mehr.
Larius kündigte den Rückzug an und verschwand mit seinem Gefolge in dem Wald. Als die anderen nach seinem Sohn fragten, winkte er ab. Er meinte und das Sprechen fiel ihm schon sehr schwer; „Er wird es schon alleine schaffen und wenn nicht, dann kann ich es auch nicht ändern.“




So blieb Garius ganz alleine zurück, bei denjenigen, die er bekämpfte. Doch noch hatte man ihm keine Beachtung geschenkt, da sich noch einige Möchtegernhelden die auf Larius Seite standen vor Ort befanden. Das waren zumeist junge Vampire, die aus dem nicht Weit entfernten Downtown kamen, und glaubten ein bisschen mitkämpfen zu können. Garius nutzte die Gelegenheit und kroch zum kleinen Bach. Die Verletzung von David hatte ihm viel Blut verlieren lassen. Seine Kräfte nahmen rapide ab, genauso wie auch seine Muskeln schrumpften. Sein Ziel sein Vater zu töten, konnte er in dieser Nacht nicht mehr erfüllen. Er trank viel Wasser und versuchte sich im Wald vor der bald aufgehenden Sonne in Sicherheit zu bringen.
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Zuletzt bearbeitet von ineshnsch am 27.10.2009, 14:44, insgesamt 2-mal bearbeitet
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BeitragVerfasst am: 01.08.2008, 12:44    Titel:
 



Rocky und Jimmy kämpften sich derweil durch die schmalen Waldwege und hatten eine Begegnung ganz anderer Art. Sie befanden sich gerade auf einen Waldweg in Richtung Bergen, als Rocky zusammenzuckte und meinte; „Hast du das auch bemerkt? Ich glaube ich hab was überfahren.“ „Ja, über irgendwas bisst du eben rübergerollt. War bestimmt nur ein Tier, also kein Grund anzuhalten.“ erwiderte Jimmy. Doch Rocky musste einfach wissen, über was er gefahren war, so hielt er an und stieg aus.



„Kannst du irgendwas erkennen?“ fragte Jimmy, als er sah, wie Rocky mit eingezogenen Schultern da stand. Doch Rocky traute seine Augen nicht, als er sah, was er überfahren hatte, wenn man überhaupt von überfahren reden konnte.
Vorne unter dem LKW lag eine skelettartige Kreatur, mit großen leuchtenden Augen.




Als Rocky ihm nicht antwortete, stieg auch Jimmy aus. „Du heilige Schei…, was ist das denn. Komm lass uns schnell verschwinden! Ich weiß zwar nicht, was das für eine Kreatur ist, aber definitiv ist das kein Mensch.“ schrie Jimmy laut vor sich her. Als sie gerade abhauen wollten, stand die Kreatur, wo man nicht wusste was es eigentlich war, auf.
Sofort ging Rocky in Abwehrstellung und Jimmy schrie wie ein Verrückter wild um sich.
Die Kreatur sah Rocky an, lachte und zeigte mit ihren knöchrigen Fingern auf ihm. „Du willst mir wohl nicht mit deiner erbärmlichen Erscheinung drohen, oder?“ sagte sie in einem unheimlichen grell lang gezogenen Ton.



„Komm Rocky, lass uns endlich verschwinden!“ schrie Jimmy immer wieder. Die Kreatur drehte sich zu ihm um und meinte; „Hallo Süßer, du willst mich doch jetzt nicht schon verlassen? Auf so ein Bübchen wie dich, habe ich 2000 Jahre gewartet. Gut, meine Erscheinung ist noch nicht so optimal, aber man kann nur das nutzen, was einem zur Verfügung steht. Schade dein Knappe hier ist leider ein Mann und in solch einem Körper fühl ich mich nicht wohl. Aber wenn ihr mich mit eurer eiserne Kutsche in die nächste Siedlung nehmt, dann werde ich was finden, das deinen Augen gerecht werden kann.“
Jimmy war kurz vorm Durchdrehen und Rocky konnte immer noch nicht glauben, was gerade passierte. Doch als sie schon mit dem Schlimmsten rechneten, da wurde die Kreatur einfach so in dem Boden gezogen, bis sie verschwunden war.




Sie wollten gerade so schnell wie möglich abhauen, als etwas hinter ihnen sehr laut quietschte.
Sie drehten sich um. Jimmy blieb geschockt stehen und Rocky schrie; „Das darf doch alles nicht wahr sein.“
„Hallo ihr jungen Burschen, hab ihr irgendwo mein Pferd gesehen? Meinen Knappen kann ich auch nirgends finden.“ sagte eine Kreatur in einer verrosteten Rüstung, dessen Gesicht kaum zu erkennen war.




Das war zu viel für Jimmy, hastig drehte er sich um, ob noch mehr merkwürdige Kreaturen zu sehen waren. Als er keine Weiteren sah, rannte zum LKW und versuchte zu starten. Rocky stieg auch ein und schrie; „Nun starte doch endlich Mal!“ „Was meinst du was ich hier mache!“ schrie Jimmy zurück und seine Hände, nein sein ganzer Körper zitterte. Auf einmal bemerkte er was und sah Rocky mit gehobener Hand entsetzt an. „Nun starrte doch endlich!“ wiederholte Rocky. Jimmy flüsterte nur noch; „Wie denn?“ und Rocky sah, was Jimmy in der Hand hielt.
„Du Idiot hast die Schlüssel abgebrochen!“ bemerkte Rocky und Jimmy schon richtig am Durchdrehen schrie. „Wir sind tot! Wir sind jetzt schon tot! Das muss die Hölle sein. Wir hatten bestimmt einen Unfall, doch wissen es nur noch nicht!“
„Du bist bescheuert …, lass mich Mal!“ erwiderte Rocky. Dass die Kreatur auch wieder im Boden verschwand, bekamen die beiden gar nicht mehr mit.




Rocky hatte den LKW kurzgeschlossen und fuhr als wer der Teufel hinter ihm her. Er nahm keine Rücksicht mehr, ob sich etwas auf dem Weg befand. Jimmy, der nach einer Weile wieder etwas ruhiger wurde, sagte; „Ich schwöre dir, nie wieder werde ich einen Wald betreten. Hast du irgendeine Vorstellung, was das eben war?“ „Ich weiß es nicht, das macht überhaupt keinen Sinn. Wenn jemand gewusst hätte, dass ich diese Nacht hier lang fahre, dann würde ich an einem üblen Streich denken. Aber keiner weiß, dass wir hier sind.“
„Aber du hast es doch auch gesehen, oder? Ich meine die Kreatur ist im Boden verschwunden.“ meinte Jimmy und Rocky erwiderte; „Daraus ist sie bestimmt auch gekommen.“ Sie diskutierten noch, bis wieder jemand ihren Weg kreuzte.

Fortsetzung folgt …
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